Was will diese Seite?
In amtlichen Veröffentlichungen, in Zeitungen und
Lexika finden man oft Zahlen und Angaben über ein Land, ohne dass
diese Zahlen mit Inhalt gefüllt werden. So war z.B. im Sommer 2005
etwa folgende Meldung zu hören: „Die Gemeinde Bad Krozingen wird
am 1. September 2005 die 311. Stadt in Baden-Württemberg“. Wer sind
aber die 310 anderen Städte ?
Wenn Sie diese jetzt zusammensuchen wollen,
gelangen Sie sehr schnell an Grenzen. Genau hier schafft diese Seite
Abhilfe!
Sie finden daher neben einigen allgemeinen
Angaben über Baden-Württemberg lückenlose Auflistungen
zu nachfolgenden Stichworten. Soweit möglich wurden diese mit
einem Link versehen, mit dem Sie direkt auf die jeweilige eigene Homepage
gelangen.
Da die Daten über Baden-Württemberg
sehr umfangreich sind, habe ich die Informationen auf zwei Seiten aufgeteilt.
Seite I (die Seite, die Sie soeben aufgerufen haben) informiert
Sie über die Themen „Allgemeines“ und „Verwaltung“. Die Seite
II informiert Sie über die Themen „Bildung und Wissenschaft“,
„Wirtschaft und Verkehr“ sowie „Touristik und Freizeit“.
Anmerkung:
Die Karten auf dieser Seite sind teilweise
entnommen aus „Baden-Württemberg. Eine kleine politische Landeskunde,
hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung (Text und Redaktion:
Reinhold Weber), 5. aktualisierte Neuauflage 2003.“ bzw. einer entsprechenden
früheren Auflage.
Herzlichen Dank dem Autor für die Bereitstellung
der Karten.
Zur Seite II
Inhalt Seite I:
Allgemeines (Beschreibung
- Wappen/Flagge - Besondere Einrichtungen):
Superlative und Highlights
- Entstehung - geografische Angaben - Berge - Flüsse - Seen - Kirchliches - Großstädte - Mittelstädte - Kleinstädte
Verwaltung:
Regierungsbezirke - Regionen - Oberzentren -
Mittelzentren - Stadtkreise - Landkreise
und Kreisstädte - Städte und Gemeinden
- Städte alphabetisch - Städte nach Kreisen - Große Kreisstädte - Gemeinden mit Doppelnamen - Städte als Behörden- oder Institutionssitze
- Ehemalige Freie Reichsstädte
- Ehemalige Residenzstädte
Allgemeines über Baden-Württemberg
Das Land Baden-Württemberg ist eines von insgesamt
16 Bundesländer (Gliedstaaten) der Bundesrepublik
Deutschland. Es liegt im Südwesten Deutschlands. Seine Grenzen
zu den Nachbarländern und Staaten betragen insgesamt 1.124 km. Hiervon
entfallen auf die Bundesländer Hessen (im Norden) 171 km, Bayern (im
Osten) 860 km und Rheinland-Pfalz (im Westen) 93 km. Mit den Nachbarstaaten
bestehen folgende Grenzen: Frankreich im Westen
179 km (die Staatsgrenze befindet sich in der
Mitte des Rheins), Schweiz im Süden 316 km (ohne Grenze auf
dem Bodensee). Mit Österreich besteht lediglich eine Grenze auf
dem Bodensee, die jedoch nicht festgelegt ist. Die Länge des Bodenseeufers
von Konstanz bis zur Landesgrenze nach Bayern beträgt (ohne Uferlänge
des Untersees) 86 km. Wirtschaftlich liegt Baden-Württemberg zentral
im europäischen Wirtschaftsraum.
Mit einer Fläche von 35.751 km²
ist Baden-Württemberg nach Bayern und Niedersachsen das drittgrößte
Bundesland Deutschlands und steht mit derzeit ca. 10,74 Millionen
Einwohnern (Jun. 2006) nach Nordrhein-Westfalen und Bayern ebenfalls
an dritter Stelle innerhalb der 16 Bundesländer Deutschlands.
Die Bevölkerungsdichte beträgt gegenwärtig ca. 295 Einwohner
pro km². Baden-Württemberg ist neben Bayern das einzige Land
Deutschlands, durch das die Europäische Wasserscheide verläuft,
d.h. die Gewässer im südöstlichen Teil fließen zur
Donau und münden somit in das Schwarze Meer, die Gewässer im
übrigen Landesteil fließen zum Rhein bzw. zum Neckar und münden
somit in die Nordsee.
Postalisch umfasst das Land Baden-Württemberg
alle Leitregionen des Postleitzahlenzone 7 (mit wenigen Ausnahmen in
den Leitregionen 73, 74 und 76) sowie die Leitregionen 68, 69 und 88
sowie den Großteil der Leitregion 89.
Die offizielle Homepage des Landes finden Sie
unter http://www.baden-wuerttemberg.de.
Dort sind auch Links zu allen Ministerien und Behörden zu finden.
Im übrigen finden Sie die wichtigen Behörden und Einrichtungen
des Landes auf dieser Seite. Hier sind die Behörden aufgelistet nach den Städten,
in denen sie ihren Sitz haben. Gute Links zu Baden-Württemberg finden
Sie auch auf der Homepage der Landeszentrale für politische Bildung unter
http://www.lpb.bwue.de/bawue.htm.
Beschreibung und Geschichte des Wappens
Besondere Einrichtungen im Land Baden-Württemberg
Baden-Württemberg hat insgesamt 2 Groß-Planetarien, also solche mit einem Kuppeldurchmesser von mehr als 15 m. Es sind dies das 1977 eröffnete Carl-Zeiss-Planetarium Stuttgart und das 1984 eröffnete Planetarium Mannheim. Beide Planetarien haben einen Kuppeldurchmesser von 20 m. Das Stuttgarter war bei seiner Eröffnung 1977 nach Nürnberg das zweite Groß-Planetarium in Süddeutschland. In ganz Deutschland gibt es inzwischen insgesamt 10 Groß-Planetarien (in Klammer jeweils der Kuppeldurchmesser und das Jahr der Eröffnung):
Jena (23 m 1926), Hamburg (20,6 m 1930), Nürnberg (18 m 1961), Bochum (20 m 1964), Berlin - Planetarium der Wilhelm-Foerster-Sternwarte (20 m 1965), Stuttgart (20 m 1977), Münster (20 m 1981), Mannheim (20 m 1984), Berlin - Zeiss-Großplanetarium (23 m 1987) und München (20 m 1993)
Baden-Württemberg hat insgesamt 3 Spiecasinos
bzw. Spielbanken:
Spielcasino Baden-Baden
(das älteste in Deutschland), Casino Konstanz und Spielbank Stuttgart, die seit
2003 unter der Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH betrieben
werden. In ganz Deutschland gibt es derzeit ca. 60 Casinos.
Superlative, Rekorde und Highlights in Baden-Württemberg
In jedem Land lassen sich irgendwelche Superlative oder
Highlights finden, z.B. die größte Stadt, den höchsten
Berg, den längsten Fluss, das höchste Gebäude etc.
Im Folgenden wurden einige Superlative und
Highlights aus Baden-Württemberg bzw. von oder über dieses
Land aufgelistet. Diese werden innerhalb der jeweiligen Kategorie alphabetisch
nach ihrem Standort genannt. Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch
auf Vollständigkeit. Wenn Sie jedoch weitere Highlights von Baden-Württemberg
oder über dieses Bundesland kennen, lassen Sie mich das wissen
und senden Sie mir eine E-Mail.
Geografie :
Größter Binnensee in Deutschland:
Der Bodensee
Älteste Tropfsteinhöhle in Deutschland:
Die Ermannshöhle
in Hasel, Landkreis Lörrach
Größte Binnenlandinsel in Deutschland:
Insel Reichenau im Bodensee
Die wärmste und sonnenreichste Gegend
in Deutschland: Der Kaiserstuhl
in der oberrheinischen Tiefebene
Höchstes Mittelgebirge in Deutschland:
Der Schwarzwald mit einigen
Gipfeln über 1000 m, seine höchste Erhebung, der Feldberg,
misst 1.493 m ü.d.M.
Höchster Wasserfall in Deutschland:
Triberger Wasserfälle;
das Wasser stürzt in 7 Stufen 163 m in die Tiefe und hat sogar
heilende Kraft
Größter Exotenwald in
Deutschland : Weinheim an der Bergstraße
Gebäude und Bauwerke:
Ältestes Spielcasino in Deutschland: Baden-Baden 1748 erste urkundliche
Erwähnung des konzessionierten Glücksspiels, 1809 Eröffnung
des Spielsaals im Konversationshaus am Marktplatz, dem heutigen Rathaus
Älteste Fachwerkhäuserzeile in
Deutschland: Am Hafenmarkt in Esslingen am Neckar (Häuser
aus dem 14. Jahrhundert)
Ältestes Gasthaus in Deutschland:
„Herberge zum Löwen“
auf dem Schönberg bei Gengenbach, Ortenaukreis. Anno 1231 erbaut
und erstmals im Jahre 1270 erwähnt als „Herberge Am Berge“.
Berühmteste Ruine der Welt: Heidelberger
Schloss in einer der international bekannteste Großstädte
Deutschlands
Erster Autobahntunnel in Deutschland:
A 8 Stuttgart-München: Tunnel am Lämmerbuckel bei Hohenstadt,
Landkreis Göppingen, Baujahr 1956, Länge 624 m
Zwei der größten Barockschlösser
in Deutschland: Residenzschloss
Mannheim und Residenzschloss
Ludwigsburg
Größte erhaltene Klosteranlage
nördlich der Alpen: Kloster Maulbronn
Die größte Kuppelkirche in Deutschland
und drittgrößte Europas: Dom in St. Blasien im Hochschwarzwald,
erbaut 1768 von Pierre Michel d'Ixnard
Erster Kirchturm der Welt in Eisenbeton:
Evang. Markuskirche
Stuttgart, erbaut 1906-08 von Heinrich Dolmetsch
Erster Fernsehturm seiner Bauart der Welt:
Fernsehturm
Stuttgart
Höchster Kirchturm der Welt: Das Münster in Ulm
Größte Barock-Basilika in Deutschland:
Weingarten
Deutschlands einziger Kreiskehrtunnel:
An der Wutachbahn im Südschwarzwald
Städte, Gemeinden und Regionen:
Baden-Württemberg ist das Bundesland mit den
meisten der insgesamt 51 Freien Reichsstädte,
die um das Jahr 1800 noch bestanden (in
früheren Jahrhunderten gab es weit mehr Reichsstädte); 24 dieser
51 Städte liegen in Baden-Württemberg.
Größte Weinbaugemeinde in Deutschland:
Stadt Brackenheim, Landkreis
Heilbronn
Südlichste Großstadt in Deutschland:
Freiburg im Breisgau
Stadt der höchsten deutschen Gerichte:
Karlsruhe mit dem Bundesverfassungsbericht (BVG) und dem Bundesgerichtshof (BGH)
Größte Weinstadt in Deutschland:
Heilbronn
Größte Rotwein-Region in Deutschland:
Die Region Heilbronn-Franken
Südlichste Riesling-Region in Deutschland:
Die Ortenau
Weltzentrum der Medizintechnik : Tuttlingen mit über 200 Firmen,
die sich der Produktion und dem Handel von medizinischen Geräten
widmen
Sonstiges :
Die erste deutschsprachige Aufführung
eines Shakespeare-Stückes fand 1761 in Biberach an der Riß
statt und wurde vom Theater der „Bürgerlichen Komödiengesellschaft“
aufgeführt.
Die älteste Sektkellerei in Deutschland
befindet sich in Esslingen am Neckar. Sie wurde 1826 gegründet.
Die berühmteste Tracht in Deutschland
dürfte der rote Bollenhut aus dem Gutachtal im Schwarzwald sein,
der von nicht verheirateten Mädchen getragen wird.
Die älteste Universität in Deutschland
ist die Ruprecht-Karls-Universität
Heidelberg Sie war nach Prag und Wien die dritte Gründung
auf dem Boden des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
Der Kurfürst und Pfalzgraf bei Rhein, Ruprecht I., eröffnete
sie mit päpstlicher Genehmigung im Jahre 1386 in seiner Residenzstadt.
Die Stadt beheimatet auch die älteste Bibliothek in Deutschland,
nämlich die Universiätsbibliothek.
Die ältesten datierbaren menschlichen
Überreste in Europa wurden in Mauer im Rhein-Neckar-Kreis
gefunden. Der Fund ging als homo heidelbergensis in
die Geschichte ein. In Mauer befindet sich heute ein kleines Urgeschichtliches Museum.
Der erste Solar-Flugplatz der Welt
mit der weltweit ersten Solar-Tankstelle für Flugzeuge
entstand in Mössingen, Kreis Tübingen. Dort befindet
sich auch das weltweit erste Solar-Motel .
Der erste deutsche Großsender für
den Rundfunk stand in Mühlacker
und ging am 21. November 1930 mit einer Leistung von 60 kW in Betrieb.
Er befand sich auf einem Hügel im Stadtteil Dürrmenz, 310
Meter über dem Meer. Zuerst befanden sich dort zwei 100 Meter hohe
Holzmasten in einem Abstand von 195 Meter zu einander auf dem trapezförmigen
Sendergelände. Zwischen den beiden Masten war ein Drahtseil aufgehängt,
in dessen Mitte die Hochfrequenz eingespeist wurde. Diese gelangte vom
Röhrensender über das liebevoll genannte „Abstimmhäuschen“
zur Antenne. Der Sender wurde am 6.4.1945 von der SS gesprengt und kurze
Zeit später von den Amerikanern wieder aufgebaut.
Der größer Freizeitpark in Deutschland
ist der Europapark Rust
im Ortenaukreis.
Die größte Kuckucksuhr
der Welt : befindet sich in Schonachbach bei Triberg. Diese
Kuckucksuhr wurde nach einem alten Uhrwerk einer Kuckucksuhr im Maßstab
60:1 nachgebaut und ist von innnen begehbar. Der Erbauer brauchte dafür
5 Jahre bis zur Fertigstellung, denn alle Teile sind Einzelanfertigungen.
Das Uhrwerk wiegt 6 Tonnen.
Die ersten Autos der Welt wurden in
Mannheim von Carl Benz 1884 bzw. in Stuttgart-Bad Cannstatt von Gottlieb
Daimler 1886 gebaut.
Der größte und schönste
sowie einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland
ist der Weihnachtsmarkt
Stuttgart. Erstmals 1692 erwähnt wird er jährlich von
Donnerstag vor dem 1. Advent bis 23. Dezember abgehalten. Bad Cannstatt
hat nach Budapest die zweitmeisten Ausschüttungen
an Mineralwasser in Europa.
Die erste Landesgartenschau in Deutschland
fand 1980 in Baden-Württemberg zusammen
mit Bayern statt und zwar in Ulm und Neu-Ulm.
Die erste Tankstelle der Welt ist die
Stadtapotheke
in Wiesloch. Dies geschah so: Auf der Fahrt von Mannheim nach
Pforzheim (Anfang August 1888) gingen Bertha Benz und ihren beiden
Söhnen in Wiesloch das Benzin aus. Mit den letzten Tropfen fuhren
sie direkt zur Stadtapotheke. Zu dieser Zeit bekam man nirgendwo anders
das noch als „Ligroin“ bekannte Benzin. Der alte Apotheker war überrascht.
Noch nie zuvor hatte jemand mehr als nur ein kleines Fläschchen voll
Ligroin verlangt. Und hier wollte jemand - noch dazu eine Frau - zwei Liter,
um damit eine zischende, fauchende und daher unzweifelhaft teuflische Fahrmaschine
zu betreiben. Sie bekam das Bezin und so kann sich Wiesloch rühmen,
mit der alten Stadtapotheke die erste „Tankstelle“ der Welt in seinen Mauern
zu haben. Der staunende Apotheker ging gleichzeitig als erster Tankwart
in die Automobilgeschichte ein.
Aus Baden-Württemberg stammen ferner zwei
bekannte Hunderassen: Der Leonberger (1895 als eigenständige
Rasse anerkannt) und der Rottweiler, welcher zu den ältesten Hunderassen
zählt.
Entstehung des Landes Baden-Württembergs
Die 3 Länder in Baden-Württemberg
von 1945/46 bis 1952
Das Land Baden-Württemberg entstand am 25.4.1952
durch Vereinigung der nach Kriegsende 1945/46 durch die Besatzungsmächte
USA und Frankreich neu gebildeten Länder Baden (Hauptstadt
Freiburg i.Br.), Württemberg-Baden (Hauptstadt Stuttgart,
bestehen aus den beiden Landesbezirken Baden und Württemberg) und
Württemberg-Hohenzollern (Hauptstadt Tübingen). Zuvor
fand am 9.12.1951 eine Volksabstimmung über die Vereinigung dieser
3 Länder statt. Die Verfassung des Landes Baden-Württemberg wurde
am 19. 11. 1953 verkündet. Das Land wird von einem Ministerpräsidenten
und dessen Ministern regiert und hat als Parlament den vom Volk auf 5 Jahre
(früher 4 Jahre) gewählten Landtag.
Die 3 „Nachkriegsländer“ Baden, Württemberg-Baden
und Württemberg-Hohenzollern wurden aus den alten Ländern
Baden (Hauptstadt Karlsruhe) und Württemberg (Hauptstadt Stuttgart)
sowie aus dem seit 1849 zum Land Preußen gehörigen Landesteil
Hohenzollern (Hauptstadt Sigmaringen) gebildet. Die 2 historischen Länder
Baden und Württemberg, wie diese bis 1945 bestanden, erhielten ihre
Ausdehnung am Anfang des 19. Jahrhunderts, als durch Napoleon zahlreiche
kleine Herrschaftsgebiete den beiden Länden angegliedert wurden.
Wie Baden-Württemberg vor 1800 ausgesehen hat soll nachfolgende Landkarte
verdeutlichen. Dargestellt sind lediglich die größeren Herrschaftsgebiete
dieses „Fleckenteppichs“.
Geografische Angaben über Baden-Württemberg
Höchster Punkt: Feldberg (Schwarzwald) 1.493
m NN
Tiefster Punkt: Rheinpegel Mannheim
85 m NN
Die längsten Flüsse: Rhein
(Grenzlänge) 402 km, Neckar 367 km, Jagst 203 km und Kocher 182
km
Die größten Seen: Bodensee
535,88 km², Schluchsee 5,1 km², Federsee 1,5 km², Titisee
1,1 km²
Die höchsten Berge in Baden-Württemberg, also
alle Erhebungen über 1.000 m befinden sich nahezu alle im Schwarzwald.
Lediglich 5 Berge über 1.000 m befinden sich nicht im Schwarzald.
Bei der folgenden Übersicht wurde versucht, möglichst alle
Berge bzw. Erhebungen über 1.000 m zu nennen. Ferner wurden die höchsten
Erhebungen der anderen Mittelgebirge in Baden-Württemberg genannt.
Habe ich den einen oder anderen Berg vergessen?
Wenn ja, schreiben Sie mir eine E-Mail.
Berge im Schwarzwald:
Feldberg 1.493
m - zwischen Freiburg, Titisee und Todtnau
Seebuck 1.448 m - Nähe Feldberg
Herzogenhorn 1.415 m - zwischen Freiburg, Titisee und
Todtnau
Belchen 1.414 m - zwischen Todtnau, Schönau und Badenweiler
Stübenwasen 1.386 m - zwischen Feldberg und Notschrei
Grafenmatt 1.377 m - zwischen Feldberg und Herzogenhorn
Immisberg 1.373 m - nordwestlich vom Feldberg
Silberberg 1.358 m - zwischen Todtnau-Brandenberg und
Herzogenhorn
Spießhorn 1.349 m - zwischen Bernau-Hof und Menzenschwand
Tote Mann 1.321 m - zwischen Feldberg und Oberried
Köpfle 1.317 m - beim Feldberger Hof
Bärhalde 1.317 m - zwischen Neuglashütten und
Menzenschwand
Blößling 1.309 m - südwestlich von Bernau
Hochkopf/Feldberg 1.308 m - zwischen Neuglashütten
und Feldberg an B 317
Schnepfhalde 1.299 m - zwischen Schluchsee und Menzenschwand
Schauinsland 1.284 m - zwischen Freiburg und Todtnau
Trubelsmattkopf 1.281 m - zwischen Schauinsland, Todtnau
und Wieden
Heidstein 1.274 m - zwischen Belchen und Wiedener Eck
Habsberg 1.274 m - zwischen Schluchsee und St. Blasien
Wieswaldkopf 1.270 m - zwischen Rinken und Alpersbach
Haldenköpfle 1.265 m - zwischen Schauinsland und
Notschrei
Hohe Kelch 1.264 m - 1 km südwestlich vom Belchen
Hochfahrn 1.264 m - zwischen Feldberg und Oberried
Hochkopf/Todtmoos 1.263 m - zwischen Todtmoos und Präg
Schmaleck 1.253 m - zwischen St. Wilhelm und Feldberg
Gisiboden 1.243 m - zwischen Todtnau und Bernau
Ahornkopf 1.243 m - zwischen Notschrei und St. Wilhelm
Kandel 1.242 m - bei Waldkirch
Hohe Zinken 1.241 m - südwestlich von Bernau
Köhlgarten 1.224 m - zwischen Belchen und Blauen
Horneck 1.222 m - zwischen Hinterzarten und Oberried
Farnberg 1.219 m - zwischen Todtmoos-Rütte und St.
Blasien
Bankgallihöhe 1.210 m - zwischen Hinterwaldkopf und
Alpersbach
Windeck 1.209 m - südwestlich von Hinterzarten
Bötzberg 1.209 m - zwischen Schluchsee und St. Blasien
Sengalenkopf 1.208 m - 2 km östlich von Todtnau-Gschwend
Hochgescheid 1.205 m - 3 km südöstlich von Schönau
Hinterwaldkopf 1.198 m - zwischen Oberried und Hinterzarten
Weißtannenhöhe 1.190 m - 5 km nördlich
vom Titisee
Hochfirst 1.190 m - 3 km östlich vom Titisee
Hörnle (Wiedener) 1.187 m - zwischen Notschrei und
Wiedener Eck
Obereck 1.177 m - 2 km südwestlich vom Rohrhardsberg
Rohrenkopf 1.169 m - nördlich von Gersbach
Blauen 1.165 m - bei Müllheim
Hornisgrinde 1.164 m - zwischen Achern und Baiersbronn-Schönmünzach
Hasenhorn 1.158 m - 1 km südöstlich von Todtnau
Roteck 1.156 m - 1 km nördwestlich vom Hinterwaldkopf
Rohrhardsberg 1.155 m - zwischen Elzach und Furtwangen
Roßeck 1.152 m - 7 km nördwestlich von Furtwangen
Herrenschwander Kopf 1.152 m - 5 km südöstlich
von Schönau
Brend 1.149 m - 5 km nördwestlich von Furtwangen
Ibichkopf 1.146 m - 3 km südwestlich vom Rohrhardsberg
Steinberg 1.141 m - 2 km nordöstlich von Waldau
Braunhörnle 1.137 m - 2 km westlich vom Rohrhardsberg
Staldenkopf 1.135 m - 1,5 km südlich von Todtnau-Gschwend
Bossenbühl 1.128 m - 2 km östlich von Waldau
Roßberg 1.125 m - 500 m nördlich von Breitnau
Knöpflesbrunnen 1.124 m - 2 km westlich von Todtnau
Hornkopf 1.121 m - 2 km südlich von Simonswald
Hohwart 1.120 m - 2,5 km nordwestlich von Breitnau
Notschrei 1.119 m - Pass zwischen Oberried und Todtnau
Sirnitz 1.114 m - 7 km östlich von Badenweiler
Altsteigerskopf 1.082 m - bei Ottenhöfen
Hundsrücken 1.080 m
Zeller Blauen 1.077 m - nördlich von Zell im Wiesental
Schliffkopf 1.056 m
Hoher Ochsenkopf 1.055 m - zwischen Bühl und
Baiersbronn-Schönmünzach
Vogelskopf 1.054 m - bei Ottenhöfen
Geißberg 1.047 m - bei Schonach
Gschasischopf 1.045 m - bei Elzach
Otten 1.041 m - bei Kirchzarten
Höchenschwand 1.038 m -
bei St. Blasien
Thurner 1.034 m - zwischen Titisee
und Furtwangen
Pfälzerkopf 1.013 m - bei
Ottenhöfen
Badener Höhe 1.002 m -
Berge im Alpenvorland / Allgäu:
Schwarzer Grat (Adelegg) 1.118 m
Hohenhewen 846 m
Höchsten 833 m
Hohenstoffeln 832 m
Schloss Waldburg 772 m
Bussen 767 m
Hohentwiel 686 m
Berge in der Schwäbischen Alb:
Lemberg 1.015 m
Oberhohenberg 1.011 m
Wandbühl 1.007 m
Plettenberg 1.005 m
Dreifaltigkeitsberg 983 m
Lupfen 977 m
Eichberg 896 m
Römerstein 874 m
Roßberg 869 m
Hohenzollern 855 m
Berge im Odenwald:
Katzenbuckel 626 m
Königstuhl 566 m
Berge im Kaiserstuhl:
Totenkopf 557 m
Berge in den Keuperbergen:
Hohe Brach 586 m - Gde. Großerlach
Hagberg 585 m - Gde. Gschwend
Bromberg 585 m
Ochsenhau 572 m
Hohenberg 569 m
Hohentannen 565 m -
Altenberg 564 m
Stocksberg 539 m - bei
Beilstein
Flinsberg 535 m -
Juxkopf 533 m -
Die längsten Flüsse in Baden-Württemberg sind der Rhein mit 402 km (Gesamtlänge 1.320 km), der Neckar mit 367 km, die Donau mit 320 km (Gesamtlänge 2.858 km), die Jagst mit 203 km und der Kocher mit 182 km. Ein Fluss-ABC mit Hinweisen zu vielen Flüssen, auch außerhalb von Baden-Württemberg, finden Sie bei hier.
Die Flüsse und Seen in Baden-Württemberg werden auf Grund ihrer wirtschaftlichen und wasserwirtschaftlichen Bedeutung eingeteilt in Bundeswasserstraßen, Gewässer erster Ordnung und Gewässer zweiter Ordnung. Bundeswasserstraßen sind lediglich der Rhein von Basel bis Mannheim, der Neckar von Plochingen bis zu seiner Mündung in den Rhein sowie der Main, soweit er überhaupt in Baden-Württemberg liegt. Die sonstigen größeren Flüsse sind Gewässer erster Ordnung (alle genannt in Anlage 1 zu § 3 Abs. 1 Satz 3 des Wassergesetzes für Baden-Württemberg), die kleineren Flüsse sind Gewässer zweiter Ordnung. Auf dieser Seite finden Sie alle Flüsse erster Ordnung in alphabetischer Reihenfolge, wobei die Flüsse im Allgemeinen nicht in ihrem gesamten Lauf in diese Kategorie fallen. Vielmehr sind sie entlang ihres Oberlaufs i.d.R. Gewässer zweiter Ordnung.
Flüsse erster Ordnung in Baden-Württemberg in alphabetischer
Reihenfolge
Bei jedem Fluss wurde das Mündungsgewässer
und -soweit bekannt - die etwaige Länge des Flusses innerhalb
Baden-Württembergs genannt. Wenn Sie Ergänzungen oder Hinweise
haben, gerne nehme ich Ihre Anregungen auf. Senden Sie mir eine E-Mail.
Acher - Rechter Nebenfluss des Rheins; mündet
bei Rheinmünster-Söllingen; hat am Gamshurst einen Flutkanal,
der in den Rench-Flutkanal mündet
Aich - Linker Nebenfluss des Neckars; mündet in Nürtingen-Oberensingen
Aitrach siehe Eschach
Argen - Zufluss des Bodensees; Quell-Flüsse
sind die „Obere Argen“ und die „Untere Argen“
welche bei Mindbuch zusammen fließen; mündet bei Kressbronn;
ca. 75 km
Blau - Linker Nebenfluss der Donau; mündet in Ulm
Breg - Quellfluss der Donau; bildet ab Donaueschingen zusammen mit der Brigach die Donau
Brenz - Linker Nebenfluss der Donau; mündet in Lauingen (Bayern)
Brigach - Quellfluss der Donau; bildet ab Donaueschingen zusammen mit der Breg die Donau
DeggenhauserAach - Quellfluss der „Seefelder Aach“; Zusammenfluss mit der „Salemer Aach“ bei Grasbeuren
Donau - Europäischer Strom; Quellflüsse
sind Brigach und Breg; verläßt in Ulm das Land Baden-Württemberg;
mündet in Rumänien in das Schwarze Meer
Dreisam - Linker Nebenfluss der Elz; mündet bei Riegel am Kaiserstuhl; 43 km
Elsenz - Linker Nebenfluss des Neckars; mündet in Neckargemünd
Elz
1.) Rechter Nebenfluss des Rheins bzw. Quellfluss
des Leopoldskanals, welcher bei Riegel beginnt
und bei Rheinhausen
in den Rhein mündet
2.) Rechter Nebenfluss des Neckars; mündet
in Mosbach-Neckarelz
Enz - Linker Nebenfluss des Neckars; mündet in Besigheim; 110 km (mit der Nagold)
Erms - Rechter Nebenfluss des Neckars; mündet in Neckartenzlingen
Eschach (mit Aitrach) - Linker Nebenfluss der Iller; mündet in Aitrach
Eyach - Rechter Nebenfluss des Neckars; mündet bei Starzach-Börstingen
Fils - Rechter Nebenfluss des Neckars; mündet in Plochingen; 63 km
Glatt - Linker Nebenfluss des Neckars; mündet bei Dornhan-Glatt
Gutach - Linker Nebenfluss der Kinzig; mündet in Wolfach
Hardtbach - Nebenfluss des Kraichbachs; zweigt
bei St. Ilgen? vom Leimbach ab;
mündet bei Hockenheim
Harmersbach (auch Erlenbach genannt) -
Rechter Nebenfluss der Kinzig;
mündet bei Biberach (Ortenaukreis)
Iller - Rechter Nebenfluss der Donau; mündet in Neu-Ulm
Jagst - Rechter Nebenfluss des Neckars; mündet in Bad Friedrichshall-Jagstfeld; 203 km
Kander - Rechter Nebenfluss des Rheins; mündet nördlich von Märkt
Kinzig - Rechter Nebenfluss des Rheins; mündet in Kehl; 95 km
Klingengraben - Quellfluss des Kotbachs; Zusammenfluss mit dem Schwarzbach östlich von Lauchringen
Kocher - Rechter Nebenfluss des Neckars; mündet in Bad Friedrichshall-Kochendorf; 182 km
Kotbach - Linker Nebenfluss der Wutach; Quellflüsse sind der Schwarzbach und der Klingengraben
Kraichbach (auch die Kraich genannt) -
Rechter Nebenfluss des Rheins;
mündet bei Ketsch (Rhein-Neckar-Kreis)
Kriegbach - Rechter Nebenfluss des Rheins; zweigt
in Ubstadt-Weiher vom Kraichbach ab
und mündet bei Altlußheim
Landgraben - Nebenfluss des Leimbachs;
Lauter - Rechter Nebenfluss des Neckars; mündet in Wendlingen
Leimbach - Rechter Nebenfluss des Rheins; mündet bei Brühl (Rhein-Neckar-Kreis)
Lein - Linker Nebenfluss des Neckars; mündet in Heilbronn-Neckargartach
Möhlin - Rechter Nebenfluss des Rheins; mündet bei Breisach am Rhein.
Murg - Rechter Nebenfluss des Rheins; mündet bei Steinmauern; 70 km
Murr - Rechter Nebenfluss des Neckars; mündet bei Marbach am Neckar; 54 km
Nagold - Rechter Nebenfluss der Enz; mündet in Pforzheim: 92 km (mit der Würm)
Neckar - Rechter Nebenfluss des Rhein; von der
Quelle bis Plochingen, dann Bundeswasserstraße;
mündet in Mannheim; 367 km (davon 201 km schiffbar)
Neumagen - Linker Nebenfluss der Möhlin; mündet bei Hausen
Pfinz - Rechter Nebenfluss des Rheins; mündet
bei Dettenheim-Rußheim; hat ab Karlsruhe-Grötzingen
einen Entlastungskanal, der bei Philippsburg in den Rhein mündet;
60 km
Rems - Rechter Nebenfluss des Neckars; mündet in Remseck-Neckarrems; 81 km
Rench - Rechter Nebenfluss des Rheins; mündet
bei Helmlingen; hat ab Erlach einen Flutkanal,
der bei Memprechtshofen wieder in die Rench mündet; 59 km
Rhein - Europäischer Strom, vom Bodensee
bis nach Rheinfelden (Baden) Gewässer 1. Ordnung,
dann Bundeswasserstraße; mündet in den Niederlanden in
die Nordsee
Riß - Rechter Nebenfluss der Donau; mündet in Ehingen-Rißtissen
Rot - Rechter Nebenfluss der Donau; mündet in Erbach-Dellmensingen
Saalbach - Rechter Nebenfluss des Rheins; mündet zwischen Philippsburg und Oberhausen
Salemer Aach - Quellfluss der „Seefelder Aach“; Zusammenfluss mit der „Deggenhauser Aach“ bei Grasbeuren
Schiltach - Linker Nebenfluss der Kinzig; mündet in Schiltach
Schlücht - Rechter Nebenfluss der Wutach; mündet bei Tiengen (Stadt Waldshut-Tiengen)
Schussen - Zufluss des Bodensees; mündet bei Eriskirch; 60 km
Schutter - Linker Nebenfluss der Kinzig; mündet
bei Kehl-Neumühl. Die Schutter hat in Lahr einen
Entlastungskanal, der bei Nonnenweier in den Rhein mündet
Schwarzbach - Quellfluss des Kotbachs; Zusammenfluss mit dem Klingengraben östlich von Lauchringen
Seckach - Rechter Nebenfluss der Jagst; mündet in ?
Seefelder Aach - Zufluss des Bodensees; Quellflüsse
sind die „Deggenhauser Aach“ und die „Salemer Aach“,
welche bei Buggensegel zusammen fließen; mündet bei Uhldingen-Seefeld
Starzel - Rechter Nebenfluss des Neckars; mündet bei Rottenburg-Bieringen
Tauber - Linker Nebenfluss des Mains; mündet in Wertheim; 77 km
Weschnitz - Rechter Nebenfluss des Rheins; mündet bei Biblis (Hessen)
Wiese - Rechter Nebenfluss des Rheins; mündet in Basel; 56 km
Würm - Rechter Nebenfluss der Nagold; mündet in Pforzheim (kurz vor deren Mündung in die Enz)
Wutach - Rechter Nebenfluss des Rheins; mündet
in Waldhut-Tiengen; heißt auf seinem Oberlauf auch
Gutach (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Nebenfluss der
Kinzig); 78 km
Die größten Seen in Baden-Württemberg sind:
Bodensee 571,5 km² (Größter Binnensee
Deutschlands)
Schluchsee 5,1 km²
Federsee 1,5 km²
Titisee 1,1 km²
Ilmensee 0,76 km²
Feldsee 0,11 km²
Mummelsee 0,03 km²
Wildsee 0,02 km²
Kirchliches über Baden-Württemberg
Die Bevölkerung von Baden-Württemberg ist zu
ca. 37 % evangelisch und
zu ca. 40 % römisch-katholisch.
Die Gemeindeglieder dieser beiden Konfessionen
gehören zu folgenden drei Evangelischen Landeskirchen bzw.
zwei römisch-katholischen Diözesen
(Bistümern):
- Evangelische Landeskirche
in Baden K.d.ö.R. mit Sitz in Karlsruhe
- Evangelische
Landeskirche in Württemberg K.d.ö.R. mit Sitz in Stuttgart
- Evangelisch-reformierte
Kirche (Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland)
K.d.ö.R. mit Sitz in Leer/Ostfriesland
(nur eine Gemeinde in Stuttgart)
- Erzdiözese Freiburg
K.d.ö.R. mit Sitz in Freiburg im Breisgau
- Diözese
Rottenburg-Stuttgart K.d.ö.R. mit Sitz in Rottenburg am Neckar
Ferner gibt es Gläubige, die zur Alt-Katholischen Kirche (Sitz in Bonn), zu verschiedenen Orthodoxen Kirchen, zu zwei Israelitischen Religionsgemeinschaften und zu verschiedenen evangelischen Freikirchen gehören. Insgesamt haben derzeit 28 Religionsgemeinschaften in Baden-Württemberg den Status einer „Körperschaft des öffentlichen Rechts - K.d.ö.R.“. Eine Übersicht dieser 28 Körperschaften finden Sie hier. Andere Gemeinschaften haben den Status eines e.V. oder ähnliches.
Orthodoxe Kirchen und Gemeinden in Baden-Württemberg
- Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland Exarchat von Zentraleuropa mit Sitz in Bonn
- Serbisch-Orthodoxe Kirchengemeinde in Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart
- Russische Orthodoxe Kirche im Ausland K.d.ö.R. Stuttgart
- Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien in Deutschland
e.V. mit Sitz in Ahlen/Westfalen
Die Syrisch-Orthodoxe Kirche in Baden-Württemberg
hat ihren Sitz in Kirchardt, Landkreis Heilbronn
Israelitische Religionsgemeinschaften in Baden-Württemberg
- Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs
K.d.ö.R. mit Sitz in Stuttgart
- Israelitische Religionsgemeinschaft Badens
K.d.ö.R. mit Sitz in Karlsruhe
Beide sind Mitglieder im Zentralrat der Juden
Evangelische Freikirchen in Baden-Württemberg
- Gemeinschaft
der Siebenten-Tags-Adventisten Süddeutscher Verband K.d.ö.R.
- Sitz in Ostfildern, Landkreis Esslingen
Der Süddeutsche Verband (SDV) ist der
Zusammenschluss von vier regionalen Kirchenverwaltungsgebieten, nämlich
der Baden-Württembergischen, Mittelrheinischen, Nord- und Südbayerischen
Vereinigung. Sie umfassen die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz,
Saarland, Baden-Württemberg und Bayern. Zusammen mit dem Norddeutschen
Verband (NDV) bildet der Süddeutsche Verband die „Gemeinschaft
der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland“, K. d. ö. R. Innerhalb
des Süddeutschen Verbands gibt es die Gemeinschaft der
Siebenten-Tags-Adventisten K.d.ö.R. Baden-Württembergische
Vereinigung mit Sitz in Stuttgart.
- Evangelisch-Lutherische Kirche in Baden K.d.ö.R. - Sitz in Freiburg im Breisgau
- Bund Evangelisch-Freikirchlicher
Gemeinden (Baptisten) K.d.ö.R. - Sitz in Bad Homburg v.d.H./Hessen
Die Gemeinden in Baden-Württemberg
gehören zur Vereinigung Baptisten
in Baden-Württemberg
- Europäisch-Festländische
Brüder-Unität (Herrnhuter Brüdergemeine) - Sitz
in Herrnhut/Sachsen
(in Bad Boll befindet sich das
„Unitätshaus“)
- Evangelische Brüdergemeinde Korntal K.d.ö.R., Landkeis Ludwigsburg
- Evangelische Brüdergemeinde Wilhelmsdorf K.d.ö.R., Landkreis Ravensburg
- Die Heilsarmee in
Deutschland - Religionsgemeinschaft des öffentlichen Rechts -
Sitz des Nationalen Hauptquartiers
in Köln; die Gemeinden in Süddeutschland gehören
zur Süddivision mit dem Divisionshauptquartier
in Stuttgart.
- Kirche des Nazareners
in Deutschland - Südwestdeutscher Bezirk
(Sitz des Bezirkssuperintendeten
in Gelnhausen)
2 Gemeinden in Stuttgart
und 1 Gemeinde in Gottmadingen
- Selbständige Evangelisch-
Lutherische Kirche (SELK) - Sitz in Hannover.
In Baden-Württemberg vor
allem vertreten in der Immanuelsgemeinde
Stuttgart.
- Arbeitsgemeinschaft
Mennonitischer Gemeinden in Deutschland (AMG) K.d.ö.R. -
Vorstandssitz in Enkenbach;
Mitglieder dieser Arbeitsgemeinschaft
sind:
- Vereinigung der Deutschen
Mennonitengemeinden (Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen,
Schleswig-Holstein,
Hamburg und Berlin-Brandenburg)
- Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher
Mennonitengemeinden (Gemeinden in Hessen,
Rheinland-Pfalz
und im Saarland)
- Verband deutscher Mennonitengemeinden
e.V. (Gemeinden in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz)
Zum letztgenannten gehört
der „Verband der Mennonitengemeinden in Baden-Württemberg“ K.d.ö.R.
-
Sitz in Weissach im Tal, Rems-Murr-Kreis
- Evangelisch-Methodistische
Kirche in Deutschland K.d.ö.R. - Sitz in Frankfurt am Main
Die Gemeinden im badischen Landesteil
gehören überwiegend zur Südwestdeutschen Konferenz,
die Gemeinden im württembergischen
Landesteil überwiegend zur Süddeutschen Konferenz.
- Mülheimer
Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden (Christlicher Gemeinschaftsverband,
CGV) GmbH -
Sitz in Mülheim an der Ruhr;
Die Leitung der rund 20 Gemeinden in Baden-Württemberg befindet
sich in Winnenden, Rems-Murr-Kreis
- Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden
(BFP) K.d.ö.R. mit Sitz in Erzhausen bei Darmstadt. Hierzu
gehört seit 1988
auch die „Volksmission entschiedener
Christen“, ferner einzelne „Freie Christengemeinden“, „Christengemeinden“,
zwei „Arche“-Gemeinden, die „Brothaus“-Gemeinde
Stuttgart, die „Missionsgemeinde Künzelsau“, die Gemeinde
„Stimme des Glaubens“ Gaildorf
u.a.
Der BFP ist Mitglied im „Forum
freikirchlicher Pfingstgemeinden (FFP)“ als Dachverband mit Sitz in
Freudenstadt.
- Bund Freier Evangelischer Gemeinden K.d.ö.R. - Sitz in Witten, Ennepe-Ruhr-Kreis (Nordrhein-Westfalen)
Näheres und Ausführliches zu den einzelnen Freikirchen finden Sie hier.
Evangelische Gemeindeglieder der Landeskirchen
Die landeskirchlichen evangelischen Gemeindeglieder auf dem Gebiet Baden-Württembergs gehören überwiegend zur „Evangelischen Landeskirche in Baden“ mit Sitz in Karlsruhe bzw. zur „Evangelischen Landeskirche in Württemberg“ mit Sitz in Stuttgart. Beide enstanden aus den früheren Ländern, als der jeweilige Landesherr (Herzog bzw. König von Württemberg und Markgraf bzw. Großherzog von Baden) noch Oberhaupt der Evangelischen Kirche war. Die evangelisch-reformierte Gemeinde Stuttgart gehört zur „Evangelisch-reformierten Kirche (Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland)“ , die in Leer/Ostfriesland ihren Sitz hat. Alle drei Kirchen gehören zu den insgesamt 23 Landeskirchen in Deutschland, die in der „Evangelischen Kirche in Deutschland“ mit Sitz in Hannover zusammen geschlossen sind.
Die Evangelische Landeskirche in Baden mit Sitz in Karlsruhe zählt gegenwärtig etwa 1,32 Mio. Gemeindeglieder. Sie ist eine unierte Landeskirche. D.h. es wurden lutherische und reformierte (auf die Schweizer Reformatoren Calvin und Zwingli zurückgehende) Gemeinden zu einer einheitlichen Landeskirche vereinigt („Union“). Dies ist historisch bedingt. Die ursprüngliche Landeskirche in Baden war lutherisch. Als nach 1806 das Land Baden erheblich vergrößert wurde, kamen auch „reformierte“ Gemeinden hinzu, so dass es innerhalb des gleichen Landes zwei Evangelische Kirchen unterschiedlichen Bekenntnisses gab, deren Oberhaupt der Großherzog war. Diese Unterschiedlichkeit wollte man durch die Vereinigung 'beider Kirchen' im Jahre 1821 beseitigen. Die Evangelische Landeskirche in Baden ist damit neben der Evangelischen Kirche der Pfalz die einzige Landeskirche, bei welcher eine „Bekenntnisunion“ durchführt wurde. Bischofskirche der Evangelischen Landeskirche in Baden ist die Evangelische Stadtkirche in Karlsruhe.
Die Evangelische Landeskirche in Württemberg
mit Sitz in Stuttgart hat gegenwärtig ca. 2,4 Mio. Gemeindeglieder.
Sie ist von Anfang an eine lutherische Kirche. Die wenigen reformierten
Gemeinden, die durch die Ansiedelung von Waldensern im 18. Jahrhundert
entstanden, wurden später vollständig integriert. Bischofskirche
der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ist die Evangelische
Stiftskirche in Stuttgart.
Wegen des unterschiedlichen Bekenntnisses beider Landeskirchen konnte bislang eine Vereinigung dieser Landeskirchen in Baden-Württemberg nicht herbeigeführt werden und wird wohl auch in absehbarer Zeit nicht erfolgen können (!).
Römisch-katholische Gemeindeglieder
Die römisch-katholischen Gemeindeglieder in Baden-Württembergs gehören zu zwei Bistümern, nämlich zur „Erzdiösese Freiburg“ mit Sitz in Freiburg im Breisgau bzw. zur „Diözese Rottenburg-Stuttgart“ mit Sitz in Rottenburg am Neckar, Landkreis Tübingen. Beide Bistümer entstanden nach 1806 als die Länder Baden und Württemberg ihre damalige Ausdehnung erhielten. Sie sind wie alle 27 Bistümer in Deutschland Mitglied der Katholischen Bischofskonferenz mit Sitz in Fulda.
Das Erzbistum Freiburg hat gegenwärtig ca. 2,13 Mio. Gemeindeglieder und ist damit nach dem Erzbistum Köln das zweitgrößte der ingesamt 27 Bistümer innerhalb Deutschlands. Bischofskirche (Kathedrale) ist das Münster in Freiburg.
Das Bistum Rottenburg-Stuttgart hat gegenwärtig ca. 2,09 Mio. Gemeindeglieder. Bischofskirche (Kathedrale) ist der Dom St. Martin in Rottenburg am Neckar. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat übrigens in Stuttgart eine Konkathedrale, nämlich die Domkirche St. Eberhard.
Großstädte, Mittelstädte und Kleinstädte in Baden-Württemberg
Großstädte in Baden-Württemberg
Die Landeshauptstadt und größte Stadt von Baden-Württemberg ist Stuttgart. Weitere Großstädte (Städte mit mehr als 100.000 Einwohner) sind (aufgezählt nach Größe): Mannheim, Karlsruhe, Freiburg im Breisgau, Heidelberg, Heilbronn, Pforzheim, Ulm und Reutlingen. Damit gibt es insgesamt 9 Großstädte in Baden-Württemberg. Die Stadt Esslingen am Neckar stand in den 1970er Jahren kurz vor der Schwelle zu 100.000 Einwohner, sank danach jedoch wieder ab.
Mittelstädte in Baden-Württemberg
Der Begriff „Mittelstadt“ kommt aus der Statistik und bezeichnet alle Städte zwischen 20.000 und 100.000 Einwohner, ohne dass diesen Städte damit zunächst besondere Aufgaben zukommen. Im Saarland hingegen hat der Begriff „Mittelstadt“ jedoch eine rechtliche Bedeutung. Dort sind die beiden Städte St. Ingbert und Völklingen (rechtliche) Mittelstädte. Ender der 1960er Jahre bzw. nach der Gemeinde- und Kreisreform der 1970er Jahre im Saarland wollte man diesen beiden Städten wegen ihrer Größe ähnliche Rechte wie den Kreisstädten geben. Daher führte man eigens für diese beiden Städte diesen Status ein. Sie erhielten damit weiterreichende Zuständigkeiten (u.a. auch ein eigenes KFZ-Kennzeichen IGB für St. Ingbert bzw. VK für Völklingen, obwohl sie zum Saarpfalz-Kreis bzw. zum Stadtverband Saarbrücken gehören, also kreisangehörig sind und somit eigentlich HOM bzw. SB haben müssten). Das eigene KFZ-Kennzeichen für diese beiden kreisangehörigen Städte im Saarland ist nahezu einmalig in ganz Deutschland (es gibt noch ein weiteres, nämlich BÜS für die Gemeinde Büsingen am Hochrhein, die zum Landkreis Konstanz gehört und eigentlich KN haben müsste). Üblicherweise tragen die Kraftfahrzeuge aller Gemeinden eines Landkreises bzw. einer kreisfreien Stadt das gleiche KFZ-Kennzeichen. Hierbei sei auch bemerkt, dass Bremerhaven als einzige „kreisfreie Stadt“ in Deutschland kein eigenes KFZ-Kennzeichen verwendet. Die Kraftfahrzeuge fahren dort mit dem gleichen Zeichen HB für Bremen. Ein Versuch, ein eigenes KFZ-Kennzeichen BHV einzuführen, scheiterte.
Die größten Mittelstädte in Baden-Württemberg sind die Städte Esslingen am Neckar, Ludwigsburg, Villingen-Schwenningen, Tübingen und Konstanz. Die Gesamtzahl der Mittelstädte beträgt derzeit 93. Hiervon haben 90 Städte den Status einer „Großen Kreisstadt“ (Stand: 1.1.2009; vgl. entsprechende Liste auf dieser Seite; die dort genannte 91. Große Kreisstadt Reutlingen ist keine Mittelstadt sondern Großstadt, da sie mehr als 100.000 Einwohner hat), 2 Städte (nämlich Eislingen (Fils), Landkreis Göppingen, und Waghäusel, Landkreis Karlsruhe sind kreisangehörige Städte, bei denen mit der Erhebung zur Großen Kreisstadt in absehbarer Zeit zu rechnen ist, und eine Stadt (Baden-Baden) hat den Status eines Stadtkreises (kreisfreie Stadt). An der Schwelle zur Mittelstadt stehen ferner folgende Städte: Bad Waldsee (Landkreis Ravensburg) und Hechingen (Zollernalbkreis). Diese Städte haben inzwischen bereits mehr als 19.500 Einwohner.
Kleinstädte in Baden-Württemberg
Der Begriff „Kleinstadt“ kommt ebenso wie der Begriff
„Mittelstadt“ aus der Statistik und bezeichnet alle Städte unter 20.000
Einwohner. In Baden-Württemberg gibt es insgesamt 311 Städte (Stand
1.1.2006). Davon sind 9 Großstädte und 93 Mittelstädte. Somit
verbleiben noch insgesamt 209 Kleinstädte. Auf eine separate Aufzählung
wurde hier verzichtet, weil alle 311 Städte
weiter unten auf dieser Seite aufgelistet sind. Der Begriff „Kleinstadt“
wird jedoch auch auf Gemeinden unter 20.000 Einwohner angewendet, die nicht
die Bezeichnung „Stadt“ führen.
Verwaltungsgliederung Baden-Württembergs
Nach der Kreisreform, welche zum 1.1.1973 in Kraft trat und nach Abschluss der Gemeindereform, die sich teilweise bis 1977 hinzog, bestand das Land Baden-Württemberg zunächst aus 4 Regierungsbezirken, 9 Stadtkreisen, 35 Landkreisen (vor der Kreisreform gab es insgesamt 63 Landkreise), 1.110 Städte und Gemeinden und einem bewohnten gemeindefreien Gebiet, dem „Gutsbezirk Münsingen“ im Landkreis Reutlingen. Die Aufgaben der Regionalplanung obliegen den 1973 neu geschaffenen 12 Regionalverbänden bzw. Regionen, die in der Regel 3 bis 6 Stadt- bzw. Landkreise umfassen. Am 1. Mai 2006 wurde die Gemeinde Tennenbronn in die Stadt Schramberg und am 1. Januar 2007 die Gemeinde Betzweiler-Wälde in die Gemeinde Loßburg eingegliedert. Am 1. Januar 2009 vereinigten acht Gemeinden im Landkreis Lörrach zur neuen Gemeinde Kleines Wiesental. Seither gibt es nur noch 1.101 Gemeinden und den bewohnten "Gutsbezirk Münsingen" als gemeindefreies Gebiet.
Die 4 Regierungsbezirke in Baden-Württemberg
Nach § 7 des Landesverwaltungsgesetzes Baden-Württemberg
ist das Land in die Regierungsbezirke Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg
und Tübingen eingeteilt. Die Regierungsbezirke tragen somit den
Namen der Stadt, in der das Regierungspräsidium seinen Sitz hat.
Vor 1973 hatten die 4 Regierungsbezirke einen anderen Zuschnitt und trugen
die Bezeichnungen Nordbaden (Sitz in Karlsruhe), Nordwürttemberg
(Sitz in Stuttgart), Südbaden (Sitz in Freiburg i.Br.) und Südwürttemberg-Hohenzollern
(Sitz in Tübingen).
Größter Regierungsbezirk mit einer
Fläche von 10.557 km² ist Stuttgart, gefolgt von Freiburg
(9.357 km²), Tübingen (8.917 km²) und Karlsruhe (6.919
km²).
Der Regierungsbezirk Stuttgart umfasst die Stadtkreise Heilbronn und Stuttgart sowie die Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis und Schwäbisch Hall. Diese Kreise gehören zu den 3 Regionen Stuttgart (grau), Franken (dunkelgrün) und Ostwürttemberg (hellgrün).
Der Regierungsbezirk Karlsruhe umfasst die Stadtkreise Baden-Baden, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim und Pforzheim sowie die Landkreise Calw, Enzkreis, Freudenstadt, Karlsruhe, Neckar-Odenwald-Kreis, Rastatt und Rhein-Neckar-Kreis. Diese Kreise gehören zu den 3 Regionen „Rhein-Neckar“ (grenzüberschreitende Region; bis 2005 „Rhein-Neckar-Odenwald“ und früher „Unterer Neckar“), „Mittlerer Oberrhein“ und „Nordschwarzwald“.
Der Regierungsbezirk Freiburg umfasst den Stadtkreis Freiburg im Breisgau sowie die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Konstanz, Lörrach, Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen und Waldshut. Die Kreise gehören zu den 3 Regionen „Südlicher Oberrhein“, „Hochrhein-Bodensee“ und „Schwarzwald-Baar-Heuberg“.
Der Regierungsbezirk Tübingen umfasst den Stadtkreis Ulm sowie die Landkreise Alb-Donau-Kreis, Biberach, Bodenseekreis, Ravensburg, Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalbkreis. Die Kreise gehören zu den 3 Regionen „Neckar-Alb“ (ocker), „Donau-Iller“ (weiß) und „Bodensee-Oberschwaben“ (gelb).
Die 12 Regionen in Baden-Württemberg
Nach § 22 des Landesplanungsgesetzes Baden-Württemberg wurden 1973 für die Regionalplanung 12 Regionalverbände bzw. Regionen gebildet. Diese haben u.a. folgende Aufgaben:
- Aufstellung und Fortschreibung des Regionalplanes für
die Region
- Aufstellung und Fortschreibung des Landschaftsrahmenplans
für die Region und
dessen Integration in den Regionalplan
- Beratung der Träger der Bauleitplanung,
der anderen öffentlichen sowie der sonstigen (privaten) Planungsträger
- Mitwirkung bei der Aufstellung und Fortschreibung
des Landesentwicklungsplanes und der fachlichen
Entwicklungspläne des Landes
- Mitwirkung an Raumordnungsverfahren
- Mitwirkung bei den Fachplanungen des Landes
- Regionalpolitische Initiativen zur Förderung
und Entwicklung der Region
- Kooperation mit Trägern regionaler Gemeinschaftsaufgaben
Alle Regional-Planungsverbände Deutschlands als Übersicht finden Sie bei http://home.t-online.de/home/rpv.ol-ns/links1.htm.
Die Regionen in Baden-Württemberg
| Name der Region | Sitz der Region | Bezirk |
| Region Bodensee-Oberschwaben | Ravensburg | Bodenseekreis, Landkreis Ravensburg
und Landkreis Sigmaringen |
| Region Donau-Iller *) | Neu-Ulm | Stadt Ulm, Alb-Donau-Kreis und Landkreis
Biberach sowie in Bayern: Stadtkreis Memmingen, Landkreis Günzburg, Landkreis Neu-Ulm und Landkreis Unterallgäu |
| Region Heilbronn-Franken | Heilbronn | Stadt Heilbronn, Landkreis Heilbronn, Hohenlohekreis, Main-Tauber-Kreis und Landkreis Schwäbisch Hall |
| Region Hochrhein-Bodensee | Waldshut-Tiengen | Landkreis Konstanz, Landkreis Lörrach
und Landkreis Waldshut |
| Region Mittlerer Oberrhein | Karlsruhe | Stadt Baden-Baden, Stadt Karlsruhe,
Landkreis Karlsruhe und Landkreis Rastatt |
| Region Neckar-Alb | Mössingen (früher Tübingen) |
Landkreis Reutlingen, Landkreis Tübingen
und Zollernalbkreis |
| Region Nordschwarzwald | Pforzheim | Stadt Pforzheim, Enzkreis, Landkreis
Calw und Landkreis Freudenstadt |
| Region Ostwürttemberg | Schwäbisch Gmünd | Landkreis Heidenheim und Ostalbkreis |
| Region Schwarzwald-Baar-Heuberg | Villingen-Schwenningen | Landkreis Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis
und Landkreis Tuttlingen |
| Region Stuttgart | Stuttgart | Stadt Stuttgart, Landkreis Böblingen, Landkreis Esslingen, Landkreis Göppingen, Landkreis Ludwigsburg und Rems-Murr-Kreis |
| Region Südlicher Oberrhein | Freiburg im Breisgau | Stadt Freiburg im Breisgau, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Landkreis Emmendingen und Ortenaukreis |
| Verband Rhein-Neckar
**) (bis 2005 Region Rhein-Neckar-Odenwald und früher Region Unterer Neckar) |
Mannheim | Stadt Mannheim, Stadt Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis
und Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg, Kreis Bergstraße
in Hessen sowie Stadt Ludwigshafen am Rhein, Stadt Frankenthal (Pfalz), Stadt Landau in der Pfalz, Stadt Neustadt an der Weinstraße, Stadt Speyer, Stadt Worms, Rhein-Pfalz-Kreis, Landkreis Bad Dürkheim, Landkreis Germersheim und Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz |
Oberzentren in Baden-Württemberg
Nach dem Landesentwicklungsplan Baden-Württemberg 2002 sind im Land Baden-Württemberg bzw. teilweise zusammen mit den Nachbarländern neben der Europäischen Metopolregion Stuttgart noch 13 weitere Oberzentren sowie die unten genannten Mittelzentren ausgewiesen. Die Oberzentren werden alphabetisch aufgezählt, ebenso die Mittelzentren innerhalb der jeweiligen Regionen. Eine Karte als pdf-Datei der neuen Ober- und Mittelzentren in Baden-Württemberg finden Sie hier.
Stuttgart (Europäische Metropolregion*)
Freiburg im Breisgau - Friedrichshafen/Ravensburg/Weingarten
(Oberzentrum in Funktionsergänzung) - Heidelberg - Heilbronn -
Karlsruhe - Konstanz - Lörrach/Weil am Rhein (Doppelzentrum) -
Mannheim/Ludwigshafen (Doppelzentrum) - Offenburg - Pforzheim - Reutlingen/Tübingen
(Doppelzentrum) - Ulm/Neu-Ulm (Doppelzentrum) - Villingen-Schwenningen
*) weitere Europäische Metropolregionen in Deutschland sind Berlin, Bremen/Oldenburg, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover/Braundschweig/Göttingen, München, Nürnberg, Rhein-Neckar, Rhein-Ruhr und Sachsendreieck (Leipzig/Dresden/Chemnitz)
Mittelzentren in Baden-Württemberg
In der Region Stuttgart (Oberzentrum ist die Europäische Metropolregion
Stuttgart):
Backnang - Bietigheim-Bissingen/Besigheim (Doppelzentrum) -
Böblingen/Sindelfingen (Doppelzentrum) - Esslingen am Neckar -
Fellbach/Waiblingen (Doppelzentrum) - Geislingen an der Steige - Göppingen
- Herrenberg - Kirchheim unter Teck - Leonberg - Ludwigsburg/Kornwestheim
(Doppelzentrum) - Nürtingen - Schorndorf - Vaihingen an der Enz
In der Region Franken (Oberzentrum ist Heilbronn):
Bad Mergentheim - Crailsheim - Künzelsau - Neckarsulm -
Öhringen - Schwäbisch Hall - Tauberbischofsheim - Wertheim
In der Region Ostwürttemberg (hier ist kein eigenständiges
Oberzentrum ausgewiesen; die 4 Mittelzentren üben zusammen z.T.
die Aufgaben des Oberzentrums aus):
Aalen - Ellwangen (Jagst) - Heidenheim an der Brenz - Schwäbisch
Gmünd
In der Region Mittlerer Oberrhein (Oberzentrum ist Karlsruhe):
Baden-Baden - Bretten - Bruchsal - Bühl - Ettlingen - Gaggenau/Gernsbach
(Doppelzentrum) - Rastatt
In der Region Rhein-Neckar (Oberzentrum sind Mannheim/Ludwigshafen
und Heidelberg) - soweit in Baden-Württemberg:
Buchen (Odenwald) - Eberbach - Mosbach - Schwetzingen - Sinsheim
- Weinheim - Wiesloch/Walldorf
In der Region Nordschwarzwald (Oberzentrum ist Pforzheim):
Bad Wildbad - Calw - Freudenstadt - Horb am Neckar - Mühlacker
- Nagold
In der Region Südlicher Oberrhein (Oberzentren sind Freiburg im
Breisgau und Offenburg):
Achern - Bad Krozingen/Staufen im Breisgau - Breisach am Rhein
- Emmendingen - Haslach/Hausach/Wolfach (Doppelzentrum) - Kehl - Lahr/Schwarzwald
- Müllheim - Titisee-Neustadt - Waldkirch
In der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg (Oberzentrum ist Villingen-Schwenningen):
Donaueschingen - Rottweil - Schramberg - Tuttlingen
In der Region Hochrhein-Bodensee (Oberzentrum sind Konstanz und Lörrach/Weil
am Rhein):
Bad Säckingen - Radolfzell am Bodensee - Rheinfelden (Baden)
- Schopfheim - Singen (Hohentwiel) - Stockach - Waldshut-Tiengen
In der Region Neckar-Alb (Oberzentrum ist Reutlingen/Tübingen):
Albstadt - Balingen - Hechingen - Metzingen - Münsingen
- Rottenburg am Neckar
In der Region Donau-Iller, soweit in Baden-Württemberg (Oberzentrum
ist Ulm/Neu-Ulm):
Biberach an der Riß - Blaubeuren/Laichingen - Ehingen
(Donau) - Laupheim - Riedlingen
In der Region Bodensee-Oberschwaben (Oberzentrum ist Friedrichshafen/Ravensburg/Weingarten):
Bad Waldsee - Leutkirch im Allgäu - Pfullendorf - Saulgau
- Sigmaringen - Überlingen - Wangen im Allgäu
Stadtkreise in Baden-Württemberg
Stadtkreise sind Städte, die keinem Landkreis angehören (in anderen Bundesländern heißen sie daher auch offiziell „kreisfreie Städte“). Diese Städte bilden selbst einen eigenen Kreis, daher die Bezeichnung „Stadtkreis“. Sie erfüllen alle Aufgaben die einer Stadt und einem Landkreis obliegen. Die Rechtsgrundlage der baden-württembergischen Stadtkreise ergibt sich aus § 131 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg bzw. aus §§ 8-11 des Landesverwaltungsgesetzes Baden-Würrtemberg. Demnach gibt es folgende 9 Stadtkreise (in alphabetischer Reihenfolge):
Baden-Baden - Freiburg im Breisgau - Heidelberg - Heilbronn - Karlsruhe - Mannheim - Pforzheim - Stuttgart - Ulm
Mit Ausnahme von Baden-Baden, das aus historischen Gründen Stadtkreis ist, sind alle Stadtkreise in Baden-Württemberg inzwischen Großstädte, also Städte mit mehr als 100.000 Einwohner. Die Stadt Reutlingen, jüngste Großstadt von Baden-Württemberg, hat jedoch nicht den Status eines Stadtkreises, sondern ist nur „Große Kreisstadt“. Bis 1953 war auch Konstanz noch Stadtkreis. Diese Stadt wurde jedoch seinerzeit (wieder) in den Landkreis Konstanz eingegliedert.
Landkreise in Baden-Württemberg
Nach § 8-11 des Landesverwaltungsgesetzes von Baden-Württemberg
ist das Land seit 1.1.1973 in 35 Landkreise und 9 Stadtkreise
eingeteilt. Die 35 Landkreise entstanden seinerzeit durch Zusammenschluss
der früheren 63 Landkreise. Die Landkreise sind „untere Verwaltungsbehörden“
(des Staates), haben jedoch auch kommunale Aufgaben. Sie unterteilen
sich in Städte und Gemeinden.
Größter Landkreis mit einer
Fläche von 1.861 km² ist der Ortenaukreis. Kleinster Landkreis
mit einer Fläche von 519 km² ist der Landkreis Tübingen.
Die Stadt, in welcher der Landkreis seinen Sitz hat, nennt
man Kreisstadt. Sie finden alle Kreisstädte Baden-Württembergs
in der Spalte „Sitz des Kreises“ in nachfolgender Tabelle. Kreisstädte
befinden sich oft im Zentrum des Kreises, so dass ihnen insoweit gewisse
Zentralitätsfunktionen zukommen. Konkrete zusätzliche Aufgaben
erwachsen diesen Städten jedoch hieraus nicht. Sechs Landkreise in
Baden-Württemberg haben jedoch keine Kreisstadt im eigentlichen Sinne,
weil sich das Landratsamt nicht im Kreisgebiet selbst, sondern im benachbarten
Stadtkreis befindet. Dies ist der Fall im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
(Sitz des Kreises im Stadtkreis Freiburg im Breisgau), Rhein-Neckar-Kreis
(Sitz des Kreises im Stadtkreis Heidelberg), Landkreis Heilbronn (Sitz
des Kreises im Stadtkreis Heilbronn), Landkreis Karlsruhe (Sitz des
Kreises im Stadtkreis Karlsruhe), Enzkreis (Sitz des Kreises im Stadtkreis
Pforzheim) und Alb-Donau-Kreis (Sitz des Kreises im Stadtkreis Ulm).
Eine „Kreistadt“ ist nicht zu verwechseln mit
einer „Großen Kreisstadt“. Hierbei handelt es sich um einen rechtlichen
Begriff. Städte, die mehr als 20.000 Einwohner haben, können
durch die Landesregierung zu „Großen Kreisstädten“ erklärt
werden. Sie werden damit z.T. „untere Verwaltungsbehörden“ und erhalten
zusätzliche Aufgaben, die bislang der zuständige Landkreise
für sie erledigt hat.
In Baden-Württemberg haben die meisten
Kreisstädte den Status einer „Großen Kreisstadt“. Lediglich
drei Kreisstädte haben diesen Status nicht, weil sie weniger als
20.000 Einwohner haben. Es sind dies die Städte Künzelsau (Kreisstadt
des Hohenlohekreises), Sigmaringen (Kreisstadt des Landkreises Sigmaringen)
und Tauberbischofsheim (Kreistadt des Main-Tauber-Kreises).
Die Landkreise in Baden-Württemberg (Stand: 1.1.2009)
| Name des Kreises | Kreissitz („Kreisstadt“) | KFZ Zei. |
Region | Reg. Bez. | Fläche in km² | Zahl der Gemeinden | davon Städte | davon „Große Kreis-
städte“ |
Namen der „Großen Kreisstädte“ |
| Alb-Donau-Kreis | Ulm | UL | Donau-Iller | TÜ | 1.357 | 55 | 8 |
|
Ehingen (Donau) |
| Biberach | Biberach an der Riß | BC | Donau-Iller | TÜ |
1.410
|
|
|
|
Biberach an der Riß |
| Bodenseekreis | Friedrichshafen | FN | Bodensee-Oberschwaben | TÜ |
664
|
|
|
|
Friedrichshafen Überlingen |
| Böblingen | Böblingen | BB | Stuttgart | S |
618
|
|
|
|
Böblingen Herrenberg Leonberg Sindelfingen |
| Breisgau-Hochschwarzwald | Freiburg im Breisgau | FR | Südlicher Oberrhein | FR |
1.378
|
|
|
|
- |
| Calw | Calw | CW | Nordschwarzwald | KA |
798
|
|
|
|
Calw Nagold |
| Emmendingen | Emmendingen | EM | Südlicher Oberrhein | FR |
680
|
|
|
|
Emmendingen |
| Enzkreis | Pforzheim | PF | Nordschwarzwald | KA |
574
|
|
|
|
Mühlacker |
| Esslingen | Esslingen am Neckar | ES | Stuttgart | S |
642
|
|
|
|
Esslingen am Neckar Filderstadt Kirchheim unter Teck Leinfelden-Echterdingen Nürtingen Ostfildern |
| Freudenstadt | Freudenstadt | FDS | Nordschwarzwald | KA |
871
|
|
|
|
Freudenstadt Horb am Neckar |
| Göppingen | Göppingen | GP | Stuttgart | S |
642
|
|
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Geislingen an der Steige Göppingen |
| Heidenheim | Heidenheim an der Brenz | HDH | Ostwürttemberg | S |
627
|
|
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Giengen an der Brenz Heidenheim an der Brenz |
| Heilbronn | Heilbronn | HN | Franken | S |
1.100
|
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|
|
Bad Rappenau Eppingen Neckarsulm |
| Hohenlohekreis | Künzelsau | KÜN | Franken | S |
778
|
|
|
|
Öhringen |
| Karlsruhe | Karlsruhe | KA | Mittlerer Oberrhein | KA |
1.085
|
|
|
|
Bretten Bruchsal Ettlingen Rheinstetten Stutensee |
| Konstanz | Konstanz | KN | Hochrhein-Bodensee | FR |
818
|
|
|
|
Konstanz Radolfzell am Bodensee Singen (Hohentwiel) |
| Lörrach | Lörrach | LÖ | Hochrhein-Bodensee | FR |
807
|
|
|
|
Rheinfelden (Baden) Lörrach Weil am Rhein |
| Ludwigsburg | Ludwigsburg | LB | Stuttgart | S |
687
|
|
|
|
Bietigheim-Bissingen Ditzingen Kornwestheim Ludwigsburg Remseck am Neckar Vaihingen an der Enz |
| Main-Tauber-Kreis | Tauberbischofsheim | TBB | Franken | S |
1.305
|
|
|
|
Bad Mergentheim Wertheim |
| Neckar-Odenwald-Kreis | Mosbach | MOS | Unterer Neckar | KA |
1.126
|
|
|
|
Mosbach |
| Ortenaukreis | Offenburg | OG | Südlicher Oberrhein | FR |
1.861
|
|
|
|
Achern Kehl Lahr/Schwarzwald Oberkirch Offenburg |
| Ostalbkreis | Aalen | AA | Ostwürttemberg | S |
1.511
|
|
|
|
Aalen Ellwangen (Jagst) Schwäbisch Gmünd |
| Rastatt | Rastatt | RA | Mittlerer Oberrhein | KA |
739
|
|
|
|
Bühl Gaggenau Rastatt |
| Ravensburg | Ravensburg | RV | Bodensee-Oberschwaben | TÜ |
1.632
|
|
|
|
Leutkirch im Allgäu Ravensburg Wangen im Allgäu Weingarten |
| Rems-Murr-Kreis | Waiblingen | WN | Stuttgart | S |
858
|
|
|
|
Backnang Fellbach Schorndorf Waiblingen Weinstadt Winnenden |
| Reutlingen | Reutlingen | RT | Neckar-Alb | TÜ |
1.094
|
|
|
|
Metzingen Reutlingen |
| Rhein-Neckar-Kreis | Heidelberg | HD | Rhein-Neckar | KA |
1.062
|
|
|
|
Hockenheim Leimen Schwetzingen Sinsheim (Elsenz) Weinheim/Bergstraße Wiesloch |
| Rottweil | Rottweil | RW | Schwarzwald-Baar-Heuberg | FR |
769
|
|
|
|
Rottweil Schramberg |
| Schwäbisch Hall | Schwäbisch Hall | SHA | Franken | S |
1.484
|
|
|
|
Crailsheim Schwäbisch Hall |
| Schwarzwald-Baar-Kreis | Villingen-Schwenningen | VS | Schwarzwald-Baar-Heuberg | FR |
1.025
|
|
|
|
Donaueschingen Villingen-Schwenningen |
| Sigmaringen | Sigmaringen | SIG | Bodensee-Oberschwaben | TÜ |
1.204
|
|
|
|
- |
| Tübingen | Tübingen | TÜ | Neckar-Alb | TÜ |
519
|
|
|
|
Rottenburg am Neckar Tübingen |
| Tuttlingen | Tuttlingen | TUT | Schwarzwald-Baar-Heuberg | FR |
734
|
|
|
|
Tuttlingen |
| Waldshut | Waldshut-Tiengen | WT | Hochrhein-Bodensee | FR |
1.131
|
|
|
|
Waldshut-Tiengen |
| Zollernalbkreis | Balingen | BL | Neckar-Alb | TÜ |
918
|
|
|
|
Albstadt Balingen |
| Stadtkreise zusammen: | - | - | - | - |
1.244
|
|
|
|
- |
| Land Baden-Württemberg | - | - | - | - |
35.752
|
|
|
|
- |
Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg
Das Land Baden-Württemberg umfasst insgesamt 1.101
Städte und Gemeinden (Stand: 1.1.2009) sowie zusätzlich
ein bewohntes gemeindefreies Gebiet, den „Gutsbezirk Münsingen“
im Landkreis Reutlingen. Dieser ist rechtlich keine Gemeinde, sondern wird
direkt von der Oberfinanzdirektion Stuttgart im Auftrag der Bundesrepublik
Deutschland verwaltet.
Eine schnelle Übersicht zu allen Gemeinden
im Land geordnet nach Landkreisen finden Sie bei www.meinestadt.de. Dort können
Sie sich alle Gemeinden eines Landkreises anzeigen lassen, indem Sie
entweder auf der Karte von Baden-Württemberg auf den betreffenden
Landkreis klicken, oder aber Sie klicken auf den Namen des Kreises unterhalb
der Landkarte.
Von den 1.101 Gemeinden führen 312 Gemeinden die Bezeichnung „Stadt“ (Stand: 1.7.2008).
Hiervon wiederum sind 9 Stadtkreise und
91 „Große Kreisstädte“. Stadtkreise
sind Städte, die keinem Landkreis angehören (in anderen Bundesländern
heißen sie daher auch „kreisfreie Städte“). Sie bilden selbst
einen eigenen Kreis, daher die Bezeichnung „Stadtkreis“. Diese Gemeinden
erfüllen somit alle Aufgaben die einer Stadt und einem Landkreis
obliegen.
Große Kreisstädte gehören noch
zu einem Landkreis, erfüllen jedoch teilweise Aufgaben, die sonst
dem Landkreis obliegen („untere Verwaltungsbehörden“). Gemeinden
mit mehr als 20.000 Einwohner können auf ihren Antrag von der Landesregierung
zu „Großen Kreisstädten“ erklärt werden.
Größte Stadt nach der Einwohnerzahl ist Stuttgart mit insgesamt 592.899 (Stand: 30.06.2006), gefolgt von Mannheim, Karlsruhe und Freiburg im Breisgau. Kleinste Städte nach der Einwohnerzahl sind (jeweils am 30.06.2006): Langenburg (Kreis Schwäbisch Hall, 1.917 Einwohner), Widdern (Kreis Heilbronn, 1.978 Einwohner), Hettingen (Kreis Sigmaringen 1.980 Einwohner), Aach (Kreis Konstanz 2.208 Einwohner), Hayingen (Kreis Reutlingen 2.222 Einwohner) und Veringenstadt (Kreis Sigmaringen 2.293 Einwohner).
Als älteste Stadt von Baden-Württemberg
gilt Rottweil, da sie auf die
römische Stadt „Arae Flaviae“ (Altäre zu Ehren der flavischen
Kaiserfamilie), die ab 73/74 n.Chr. gegründet wurde, zurück
geht.
Jüngste Stadt von Baden-Württemberg
ist Rutesheim im Landkreis Böblingen. Sie erhielt mit Wirkung vom 1.7.2008 das Recht zur Führung
der Bezeichnung „Stadt“. Zuvor war Remseck am Neckar im Landkreis
Ludwigsburg jüngste Stadt (seit 2004). Damals wurde diese Gemeinde
zur „Großen Kreisstadt“ erhoben.
Größte Gemeinden, die kein Stadtrecht haben sind (Einwohnerzahl jeweils am 30.06.2006): Pfinztal (Kreis Karlsruhe, 18.009 Einwohner), Karlsbad (Kreis Karlsruhe, 16.139 Einwohner), Baiersbronn (Kreis Freudenstadt, 16.082 Einwohner) und Eggenstein-Leopoldshafen (Kreis Karlsruhe, 15.323 Einwohner).
Kleinste Gemeinden nach der Einwohnerzahl sind (jeweils am 30.06.2006): Böllen (Kreis Lörrach, 103 Einwohner), Emeringen (Alb-Donau-Kreis, 137 Einwohner), Börslingen (Alb-Donau-Kreis, 167 Einwohner), Unterwachingen (Alb-Donau-Kreis, 183 Einwohner), Moosburg (Kreis Biberach, 187 Einwohner) und Guggenhausen (Kreis Ravensburg, 201 Einwohner).
Die meisten Städte innerhalb eines Landkreises
gibt es im Landkreis Heilbronn und im Rhein-Neckar-Kreis (jeweils 17
Städte). Die wenigsten Städte gibt es im Landkreis Tübingen
(3 Städte).
Den höchsten Anteil an Städten
innerhalb eines Kreises hat der Main-Tauber-Kreis. Hier haben 11 von
18 Gemeinden ( 61 %) das Stadtrecht. Den niedrigsten Anteil an Städten
innerhalb eines Kreises hat der Alb-Donau-Kreis. Hier haben nur 8 von
55 Gemeinden (14,5 %) das Stadtrecht.
Die meisten Gemeinden innerhalb eines Kreises gibt es im Alb-Donau-Kreis (55 Gemeinden). Die wenigsten Gemeinden innerhalb eines Kreises gibt es im Landkreis Heidenheim (11 Gemeinden).
Eine Suchmaschine zu den Gemeinden in Baden-Württemberg (vor allem auch in welchem Landkreis liegt die Gemeinde und wie heißt der Bürgermeister) finden Sie bei: http://www.bw-sis.ihk.de/index.html
Alle 312 Städte in Baden-Württemberg
in alphabetischer Reihenfolge (Stand: 1.7.2008)
(Im Anschluss an diese Übersicht finden
Sie die Städte Baden-Württembergs
geordnet nach Landkreisen.)
Aach
Aalen
Achern
Adelsheim
Aichtal*)
Albstadt*)
Alpirsbach
Altensteig
Asperg
Aulendorf
Backnang
Bad Buchau
Bad Dürrheim
Bad Friedrichshall
Bad Herrenalb
Bad Krozingen
Bad Liebenzell
Bad Mergentheim
Bad Rappenau
Bad Säckingen
Bad Saulgau
Bad Schussenried
Bad Teinach-Zavelstein
Bad Urach
Bad Waldsee
Bad Wildbad
Bad Wimpfen
Bad Wurzach
Baden-Baden
Balingen
Beilstein
Besigheim
Biberach an der Riß
Bietigheim-Bissingen
Blaubeuren
Blumberg
Böblingen
Bonndorf im Schwarzwald
Bönnigheim
Bopfingen
Boxberg
Brackenheim
Bräunlingen
Breisach am Rhein
Bretten
Bruchsal
Buchen (Odenwald)
Bühl
Burladingen
Calw
Crailsheim
Creglingen
Dietenheim
Ditzingen
Donaueschingen
Donzdorf
Dornhan
Dornstetten
Eberbach
Ebersbach an der Fils
Ehingen (Donau)
Eislingen/Fils
Ellwangen (Jagst)
Elzach
Emmendingen
Endingen am Kaiserstuhl
Engen
Eppelheim
Eppingen
Erbach
Esslingen am Neckar
Ettenheim
Ettlingen
Fellbach
Filderstadt*)
Forchtenberg
Freiberg am Neckar
Freiburg im Breisgau
Freudenberg am Main
Freudenstadt
Fridingen an der Donau
Friedrichshafen
Furtwangen im Schwarzwald
Gaggenau
Gaildorf
Gammertingen
Geisingen
Geislingen
Geislingen an der Steige
Gengenbach
Gerabronn
Gerlingen
Gernsbach
Giengen an der Brenz
Göppingen
Großbottwar
Grünsfeld
Güglingen
Gundelsheim
Haigerloch
Haiterbach
Haslach im Kinzigtal
Hausach
Hayingen
Hechingen
Heidelberg
Heidenheim an der Brenz
Heilbronn
Heimsheim
Heitersheim
Hemsbach
Herbolzheim
Herbrechtingen
Herrenberg
Hettingen
Heubach
Hockenheim
Holzgerlingen
Horb am Neckar
Hornberg
Hüfingen
Ilshofen
Ingelfingen
Isny im Allgäu
Kandern
Karlsruhe
Kehl
Kenzingen
Kirchberg an der Jagst
Kirchheim unter Teck
Knittlingen
Konstanz
Korntal-Münchingen
Kornwestheim
Kraichtal*)
Krautheim
Külsheim
Künzelsau
Kuppenheim
Ladenburg
Lahr/Schwarzwald
Laichingen
Langenau
Langenburg
Lauchheim
Lauda-Königshofen
Laufenburg (Baden)
Lauffen am Neckar
Laupheim
Lauterstein*)
Leimen
Leinfelden-Echterdingen
Leonberg
Leutkirch im Allgäu
Lichtenau
Löffingen
Lorch
Lörrach
Löwenstein
Ludwigsburg
Mahlberg
Mannheim
Marbach am Neckar
Markdorf
Markgröningen
Maulbronn
Meersburg
Mengen
Meßkirch
Meßstetten
Metzingen
Möckmühl
Mosbach
Mössingen
Mühlacker
Mühlheim an der
Donau
Müllheim
Munderkingen
Münsingen
Murrhardt
Nagold
Neckarbischofsheim
Neckargemünd
Neckarsulm
Neresheim
Neubulach
Neudenau
Neuenbürg
Neuenburg am Rhein
Neuenstadt am Kocher
Neuenstein
Neuffen
Niedernhall
Niederstetten
Niederstotzingen
Nürtingen
Oberkirch
Oberkochen
Oberndorf am Neckar
Oberriexingen
Ochsenhausen
Öhringen
Offenburg
Oppenau
Osterburken
Ostfildern*)
Östringen
Owen/Teck
Pforzheim
Pfullendorf
Pfullingen
Philippsburg
Plochingen
Radolfzell am Bodensee
Rastatt
Rauenberg
Ravensburg
Ravenstein*)
Remseck am Neckar*)
Renchen
Renningen
Reutlingen
Rheinau*)
Rheinfelden (Baden)
Rheinstetten*)
Riedlingen
Rosenfeld
Rottenburg am Neckar
Rottweil
Rutesheim
Sachsenheim
Scheer
Schelklingen
Schiltach
Schömberg, Zollernalbkreis
Schönau
Schönau
im Schwarzwald
Schopfheim
Schorndorf
Schramberg
Schriesheim
Schrozberg
Schwäbisch
Gmünd
Schwäbisch Hall
Schwaigern
Schwetzingen
Sigmaringen
Sindelfingen
Singen (Hohentwiel)
Sinsheim (Elsenz)
Spaichingen
St. Blasien
St. Georgen im Schwarzwald
Staufen im Breisgau
Steinheim an der Murr
Stockach
Stühlingen
Stutensee*)
Stuttgart
Sulz am Neckar
Sulzburg
Süßen
Tauberbischofsheim
Tengen
Tettnang
Titisee-Neustadt
Todtnau
Triberg im Schwarzwald
Trochtelfingen
Trossingen
Tübingen
Tuttlingen
Überlingen
Uhingen
Ulm
Vaihingen an der Enz
Vellberg
Veringenstadt
Villingen-Schwenningen
Vogtsburg im Kaiserstuhl*)
Vöhrenbach
Waghäusel
Waiblingen
Waibstadt
Waldenbuch
Waldenburg
Waldkirch
Waldshut-Tiengen
Walldorf
Walldürn
Wangen im Allgäu
Wehr
Weikersheim
Weil am Rhein
Weil der Stadt
Weilheim an der Teck
Weingarten
Weinheim (Bergstraße)
Weinsberg
Weinstadt*)
Welzheim
Wendlingen am Neckar
Wernau (Neckar)
Wertheim
Widdern
Wiesensteig
Wiesloch
Wildberg
Winnenden
Wolfach
Zell am Harmersbach
Zell im Wiesental
*) Neue Städtenamen, die erst durch die Gemeindereform der Jahre zwischen 1970 und 1977 enstanden sind:
Aichtal, Albstadt, Filderstadt, Kraichtal, Lauterstein, Ostfildern, Remseck am Neckar, Rheinau, Rheinstetten, Stutensee, Vogtsburg im Kaiserstuhl, Weinstadt; neue Gemeinden, die kein Stadtrecht haben (z.B. Pfinztal), wurden hier nicht aufgenommen. Ebenso wurden Städte mit Doppelnamen hier nicht aufgeführt.
Alle 312 Städte in Baden-Württemberg
geordnet nach Stadt- und Landkreisen
(innerhalb der Kreise alphabetisch Auflistung; die Links zu diesen Städten finden Sie bei der alphabetischen
Auflistung.)
Alb-Donau-Kreis
Blaubeuren - Dietenheim - Ehingen (Donau) -
Erbach - Laichingen - Langenau - Munderkingen - Schelklingen
Baden-Baden, Stadtkreis
Biberach
Bad Buchau - Bad Schussenried - Biberach an
der Riß - Laupheim - Ochsenhausen - Riedlingen
Landkreis Böblingen
Böblingen - Herrenberg - Holzgerlingen
- Leonberg - Renningen - Rutesheim - Sindelfingen - Waldenbuch - Weil
der Stadt
Bodenseekreis
Friedrichshafen - Markdorf - Meersburg - Tettnang
- Überlingen
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Bad Krozingen - Breisach am Rhein - Heitersheim
- Löffingen - Müllheim - Neuenburg am Rhein - Staufen
im Breisgau - Sulzburg - Titisee-Neustadt - Vogtsburg im Kaiserstuhl
Landkreis Calw
Altensteig - Bad Herrenalb - Bad Liebenzell
- Bad Teinach-Zavelstein - Bad Wildbad - Calw - Haiterbach - Nagold
- Neubulach - Wildberg
Landkreis Emmendingen
Elzach - Emmendingen - Endingen am Kaiserstuhl
- Herbolzheim - Kenzingen - Waldkirch
Enzkreis
Heimsheim - Knittlingen - Maulbronn - Mühlacker
- Neuenbürg
Landkreis Esslingen
Aichtal - Esslingen am Neckar - Filderstadt
- Kirchheim unter Teck - Leinfelden-Echterdingen - Neuffen - Nürtingen
- Ostfildern - Owen/Teck - Plochingen - Weilheim an der Teck - Wendlingen
am Neckar - Wernau (Neckar)
Freiburg im Breisgau, Stadtkreis
Landkreis Freudenstadt
Alpirsbach - Dornstetten - Freudenstadt - Horb
am Neckar
Landkreis Göppingen
Donzdorf - Ebersbach an der Fils - Eislingen/Fils
- Geislingen an der Steige - Göppingen - Lauterstein - Süßen
- Uhingen - Wiesensteig
Heidelberg, Stadtkreis
Landkreis Heidenheim
Giengen an der Brenz - Heidenheim an der Brenz
- Herbrechtingen - Niederstotzingen
Heilbronn, Stadtkreis
Landkreis Heilbronn
Bad Friedrichshall - Bad Rappenau - Bad Wimpfen
- Beilstein - Brackenheim - Eppingen - Güglingen - Gundelsheim
- Lauffen am Neckar - Löwenstein - Möckmühl - Neckarsulm
- Neudenau - Neuenstadt am Kocher - Schwaigern - Weinsberg - Widdern
Hohenlohekreis
Forchtenberg - Ingelfingen - Krautheim - Künzelsau
- Neuenstein - Niedernhall - Öhringen - Waldenburg
Karlsruhe, Stadtkreis
Landkreis Karlsruhe
Bretten - Bruchsal - Ettlingen - Kraichtal
- Östringen - Philippsburg - Rheinstetten - Stutensee - Waghäusel
Landkreis Konstanz
Aach - Engen - Konstanz - Radolfzell am Bodensee
- Singen (Hohentwiel) - Stockach - Tengen
Landkreis Lörrach
Kandern - Lörrach - Rheinfelden (Baden)
- Schönau im Schwarzwald - Schopfheim - Todtnau - Weil am Rhein
- Zell im Wiesental
Landkreis Ludwigsburg
Asperg - Besigheim - Bietigheim-Bissingen -
Bönnigheim - Ditzingen - Freiberg am Neckar - Gerlingen - Großbottwar
- Korntal-Münchingen - Kornwestheim - Ludwigsburg - Marbach am
Neckar - Markgröningen - Oberriexingen - Remseck am Neckar *) - Sachsenheim
- Steinheim an der Murr - Vaihingen an der Enz
*) jüngste Stadt in Baden-Württemberg.
Sie wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2004 zur „Großen Kreisstadt“
erklärt und darf sich seither „Stadt Remseck am Neckar“ nennen.
Main-Tauber-Kreis
Bad Mergentheim - Boxberg - Creglingen - Freudenberg
- Grünsfeld - Külsheim - Lauda-Königshofen - Niederstetten
- Tauberbischofsheim - Weikersheim - Wertheim
Mannheim, Stadtkreis
Neckar-Odenwald-Kreis
Adelsheim - Buchen (Odenwald) - Mosbach - Osterburken
- Ravenstein - Walldürn
Ortenaukreis
Achern - Ettenheim - Gengenbach - Haslach im
Kinzigtal - Hausach - Hornberg - Kehl - Lahr/Schwarzwald - Mahlberg
- Oberkirch - Offenburg - Oppenau - Renchen - Rheinau - Wolfach - Zell
am Harmersbach
Ostalbkreis
Aalen - Bopfingen - Ellwangen (Jagst) - Heubach
- Lauchheim - Lorch - Neresheim - Oberkochen - Schwäbisch Gmünd
Pforzheim, Stadtkreis
Landkreis Rastatt
Bühl - Gaggenau - Gernsbach - Kuppenheim
- Lichtenau - Rastatt
Landkreis Ravensburg
Aulendorf - Bad Waldsee - Bad Wurzach - Isny
im Allgäu - Leutkirch im Allgäu - Ravensburg - Wangen im
Allgäu - Weingarten
Rems-Murr-Kreis
Backnang - Fellbach - Murrhardt - Schorndorf
- Waiblingen - Weinstadt - Welzheim - Winnenden
Landkreis Reutlingen
Bad Urach - Hayingen - Metzingen - Münsingen
- Pfullingen - Reutlingen - Trochtelfingen
Rhein-Neckar-Kreis
Eberbach - Eppelheim - Hemsbach - Hockenheim
- Ladenburg - Leimen - Neckarbischofsheim - Neckargemünd - Rauenberg
- Schönau - Schriesheim - Schwetzingen - Sinsheim (Elsenz) - Waibstadt
- Walldorf - Weinheim (Bergstraße) - Wiesloch
Landkreis Rottweil
Dornhan - Oberndorf am Neckar - Rottweil*)
- Schiltach - Schramberg - Sulz am Neckar
*) gilt als älteste Stadt in Baden-Württemberg.
Landkreis Schwäbisch Hall
Crailsheim - Gaildorf - Gerabronn - Ilshofen
- Kirchberg an der Jagst - Langenburg - Schrozberg - Schwäbisch
Hall - Vellberg
Schwarzwald-Baar-Kreis
Bad Dürrheim - Blumberg - Bräunlingen
- Donaueschingen - Furtwangen im Schwarzwald - Hüfingen - St. Georgen
im Schwarzwald - Triberg im Schwarzwald - Villingen-Schwenningen - Vöhrenbach
Landkreis Sigmaringen
Bad Saulgau - Gammertingen - Hettingen - Mengen
- Meßkirch - Pfullendorf - Scheer - Sigmaringen - Veringenstadt
Stuttgart, Stadtkreis
Landkreis Tübingen
Mössingen - Rottenburg am Neckar - Tübingen
Landkreis Tuttlingen
Fridingen an der Donau - Geisingen - Mühlheim
an der Donau - Spaichingen - Trossingen - Tuttlingen
Ulm, Stadtkreis
Landkreis Waldshut
Bad Säckingen - Bonndorf im Schwarzwald
- Laufenburg (Baden) - St. Blasien - Stühlingen - Waldshut-Tiengen
- Wehr
Zollernalbkreis
Albstadt - Balingen - Burladingen - Geislingen
- Haigerloch - Hechingen - Meßstetten - Rosenfeld - Schömberg
Alle 91 „Großen Kreisstädte“
in Baden-Württemberg (Stand: 1.1.2009)
In Klammer jeweils das Datum, seit wann die
Stadt den Status „Große Kreisstadt“ hat.
Aalen (1.4.1956)
Achern (1.4.1974)
Albstadt (1.1.1975, ehem.
Stadt Ebingen bereits seit 1.8.1956)
Backnang (1.4.1956)
Bad Mergentheim
(1.4.1975)
Bad Rappenau (1.1.2003)
Balingen (1.1.1974)
Biberach an der Riß
(1.2.1962)
Bietigheim-Bissingen
(1.1.1967 damals noch Stadt Bietigheim)
Böblingen (1.2.1962)
Bretten (1.1.1975)
Bruchsal (1.4.1956)
Bühl (1.1.1973)
Calw (1.1.1976)
Crailsheim (1.1.1972)
Ditzingen (1.10.1976)
Donaueschingen (1.7.1993)
Ehingen (Donau) (1.1.1974)
Ellwangen (Jagst) (1.2.1972)
Emmendingen (1.1.1973)
Eppingen (1.1.2002)
Esslingen am Neckar (1.4.1956;
war seit 1935 Stadtkreis und seit 1945 unmittelbare Kreisstadt)
Ettlingen (1.1.1966)
Fellbach (1.4.1956)
Filderstadt (1.1.1976)
Freudenstadt (1.1.1988)
Friedrichshafen
(1.4.1956)
Gaggenau (1.1.1971)
Geislingen an der Steige
(1.4.1956; war seit 1948 unmittelbare Kreisstadt)
Giengen an der Brenz (1.1.1999)
Göppingen (1.4.1956;
war seit 1938 unmittelbare Kreisstadt)
Heidenheim an der Brenz
(1.4.1956; war seit 1935 Stadtkreis und seit 1945 unmittelbare Kreisstadt)
Herrenberg (1.1.1974)
Hockenheim (1.1.2001)
Horb am Neckar (1.1.1981)
Kehl (1.1.1972)
Kirchheim unter Teck
(1.4.1956)
Konstanz (1.4.1956; war
von 1935-1953 Stadtkreis)
Kornwestheim (1.4.1956)
Lahr/Schwarzwald (1.4.1956)
Leimen (1.4.1992)
Leinfelden-Echterdingen
(1.7.1976)
Leonberg (1.10.1963)
Leutkirch im Allgäu
(1.1.1974)
Lörrach (1.4.1956)
Ludwigsburg (1.4.1956;
war seit 1935 Stadtkreis und seit 1945 unmittelbare Kreisstadt)
Metzingen (1.10.1990)
Mössingen (1.1.2009)
Mosbach (1.7.1976)
Mühlacker (1.1.1973)
Nagold (1.1.1981)
Neckarsulm (1.1.1973)
Nürtingen (1.2.1962)
Oberkirch (1.1.2004)
Öhringen (1.7.1994)
Offenburg (1.4.1956)
Ostfildern (1.7.1976)
Radolfzell am Bodensee
(1.1.1975)
Rastatt (1.4.1956)
Ravensburg (1.4.1956)
Remseck am Neckar
(1.1.2004)
Reutlingen (1.4.1956;
war seit 1935 Stadtkreis und seit 1945 unmittelbare Kreisstadt)
Rheinfelden (Baden)
(1.1.1975)
Rheinstetten (1.1.2005)
Rottenburg am Neckar
(1.5.1972)
Rottweil (1.6.1970)
Schorndorf (1.1.1967)
Schramberg (1.1.1972)
Schwäbisch
Gmünd (1.4.1956; war seit 1935 Stadtkreis und seit 1945 unmittelbare
Kreisstadt)
Schwäbisch Hall
(1.10.1960)
Schwetzingen (1.4.1993)
Sindelfingen (1.2.1962)
Singen (Hohentwiel) (1.4.1956)
Sinsheim (1.1.1973)
Stutensee (1.1.1998)
Tübingen (1.4.1956;
war seit 1935 Stadtkreis und seit 1945 unmittelbare Kreisstadt)
Tuttlingen (1.4.1956)
Überlingen (1.1.1993)
Vaihingen an der Enz
(1.1.1973)
Villingen-Schwenningen
(1.4.1956, und zwar die ehem. Städte Villingen und Schwenningen)
Waiblingen (1.2.1962)
Waldshut-Tiengen
(1.7.1976)
Waldkirch (1.1.2009)
Wangen im Allgäu (1.1.1973)
Weil am Rhein (1.1.1972)
Weingarten (1.1.1974)
Weinheim (1.4.1956)
Weinstadt (1.1.1979)
Wertheim (1.1.1976)
Wiesloch (1.1.1973)
Winnenden (1.1.1973)
Alle 45 Städte und Gemeinden mit einem Doppelnamen in Baden-Württemberg
In den 1970er Jahren wurde in Baden-Württemberg, wie auch in den anderen westlichen Bundesländern, eine Gemeindereform durchgeführt, infolge dessen neue Gemeinden durch Zusammenschluss von bestehenden Gemeinden entstanden. Vielerorts konnten sich die neuen Gemeinden nicht auf einen einheitlichen Namen einigen, so dass viele Gemeinden einen Doppelnamen erhielten. Die bekannteste Gemeinde mit Doppelnamen in Baden-Württemberg nach der Gemeindereform und gleichzeitig die größte Doppelstadt in ganz Deutschland dürfte Villingen-Schwenningen sein. Überaus bekannte Gemeinden mit Doppelnamen aus anderen Bundesländern sind etwa die Stadt Garmisch-Partenkirchen in Bayern oder die Stadt Clausthal-Zellerfeld im Harz in Niedersachsen. In Baden-Württemberg ist die Zahl der Gemeinde-Doppelnamen verhältnismäßig hoch. Daher werden hier alle Gemeinden mit Doppelnamen alphabetisch aufgelistet (in Klammer jeweils der zugehörige Landkreis). Es sei jedoch bemerkt, dass einige der Gemeinden ihren Doppelnamen schon vor der jüngsten Gemeindereform erhielten, allen voran die Stadt Baden-Baden.
Bad Peterstal-Griesbach
(Ortenaukreis)
Bad Rippoldsau-Schapbach
(Freudenstadt)
Bad Teinach-Zavelstein
(Calw)
Baden-Baden (Stadtkreis)
Ballrechten-Dottingen
(Breisgau-Hochschwarzwald)
Betzweiler-Wälde (Freudenstadt); inzwischen in die Gemeinde
Loßburg eingegliedert
Bietigheim-Bissingen
(Ludwigsburg)
Bodman-Ludwigshafen
(Konstanz)
Ebersbach-Musbach
(Ravensburg)
Edingen-Neckarhausen
(Rhein-Neckar-Kreis)
Efringen-Kirchen
(Lörrach)
Eggenstein-Leopoldshafen
(Karlsruhe)
Elchesheim-Illingen (Rastatt)
Emmingen-Liptingen
(Tuttlingen)
Fluorn-Winzeln (Rottweil)
Graben-Neudorf (Karlsruhe)
Grenzach-Wyhlen
(Lörrach)
Gutenzell-Hürbel
(Biberach)
Häg-Ehrsberg (Lörrach)
Helmstadt-Bargen (Rhein-Neckar-Kreis)
Herdwangen-Schönach
(Sigmaringen)
Kappel-Grafenhausen
(Ortenaukreis)
Karlsdorf-Neuthard
(Karlsruhe)
Königsbach-Stein
(Enzkreis)
Korntal-Münchingen
(Ludwigsburg)
Lauda-Königshofen
(Main-Tauber-Kreis)
Leinfelden-Echterdingen
(Esslingen)
Linkenheim-Hochstetten
(Karlsruhe)
Malsburg-Marzell (Lörrach)
Mühlhausen-Ehingen
(Konstanz)
Niefern-Öschelbronn
(Enzkreis)
Oberhausen-Rheinhausen
(Karlsruhe)
Ölbronn-Dürrn
(Enzkreis)
Orsingen-Nenzingen
(Konstanz)
Rielasingen-Worblingen
(Konstanz)
Rietheim-Weilheim
(Tuttlingen)
Seitingen-Oberflacht
(Tuttlingen)
St. Leon-Rot (Rhein-Neckar-Kreis)
Sulzbach-Laufen
(Schwäbisch Hall)
Titisee-Neustadt
(Breisgau-Hochschwarzwald)
Ubstadt-Weiher (Karlsruhe)
Uhldingen-Mühlhofen
(Bodenseekreis)
Ühlingen-Birkendorf
(Waldshut)
Villingen-Schwenningen
(Schwarzwald-Baar-Kreis)
Waldshut-Tiengen
(Waldshut)
Städte als Behördensitz oder Sitz einer Institution
Aufgelistet werden hier alle Städte in Baden-Württemberg
in alphabetischer Reihenfolge, die Sitz einer Behörde, Einrichtung
oder Institution sind, die für das ganze Land oder zumindet für
mehrere Kreise zuständig sind. Die im Zuge der Verwaltungsreform
in Baden-Württemberg zum 1.1.2005 aufgelösten Behörden
sind nicht mehr aufgeführt. Unter jeder Stadt befinden sich
die Bezeichnungen der Behörden bzw. Einrichtungen - soweit möglich
mit einem Link versehen. Die Übersicht enthält ferner alle Städte,
die Sitz einer Universität bzw. privaten Universität oder Hochschule
sind. Die 23 Justizvollzugseinrichtungen
sind auf einer separaten Seite aufgelistet. Trägt eine Einrichtung
in ihrem Namen die Bezeichnung „Baden-Württemberg“, so kann i.d.R.
davon ausgegangen werden, dass diese für das gesamte Land zuständig
ist. Andernfalls trägt die Institution den Namen der Stadt oder des
Bezirks, für den diese zuständig ist. Dieser Bezirk wird meist
hinter der jeweiligen Einrichtung genannt. (Anm.: Die Abkürzung K.d.ö.R.
bedeutet „Körperschaft des öffentlichen Rechts“)
Habe ich eine Stadt vergessen? Ergänzungen
oder Berichtigungen nehme ich gerne per E-Mail entgegen.
*) Die bei den Sozialgerichten genannten Gerichtsbezirke sind in erster Linie für folgende Angelegenheiten zuständig: Sozialversicherung, Kriegsopferversicherung, Arbeitslosenversicherung sowie für Streitigkeiten aus dem Kindergeldgesetz, dem Lohnfortzahlungsgesetz sowie dem Bundeserziehungsgeldgesetz und in Angelegenheiten der Altershilfe für Landwirte. Für andere Bereiche sind einzelne Sozialgerichte auch für einen Bezirk des Nachbar-Sozialgerichts zuständig.
Backnang
- Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden
(Baptisten) K.d.ö.R. -
Vereinigung Baptisten
in Baden-Württemberg
Bruchsal
- International
University in Germany
Calw
- Internationale Hochschule
für Künstlerische Therapien und Kreativ-Pädagogik Calw
Fellbach (Rems-Murr-Kreis)
- Landesamt für Besoldung
und Versorgung Baden-Württemberg
Freiburg im Breisgau
- Albert-Ludwigs-Universität
Freiburg
- Arbeitsgericht Freiburg
- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
(BimA)
- Evangelisch-Lutherische
Kirche in Baden K.d.ö.R.
- Erzdiözese Freiburg
K.d.ö.R.
- Forstliche Versuchs- und
Forschungsanstalt Baden-Württemberg
- Handwerkskammer
Freiburg K.d.ö.R. (alle Handwerkskammern in
Baden-Württemberg)
- IHK Südlicher
Oberrhein K.d.ö.R. (alle IHKs in Baden-Württemberg)
- Johannes-Künzig-Institut
für ostdeutsche Volkskunde
- Regierungspräsidium
Freiburg
- Regionalverband Südlicher
Oberrhein K.d.ö.R. (alle Regionalverbände
in Baden-Württemberg)
- Sozialgericht Freiburg - Der Gerichtsbezirk*)
umfasst den Stadtkreis Freiburg, den Landkreis Breisgau-
Hochschwarzwald, den Ortenaukreis
und die Landkreise Emmendingen, Lörrach und Waldshut
- Universitätsklinikum
Freiburg - Anstalt des öffentlichen Rechts
- Verwaltungsgericht
Freiburg - Gerichtsbezirk ist der Regierungsbezirk Freiburg
Gomadingen (Kreis Reutlingen)
- Haupt-
und Landgestüt Marbach
Heidelberg
- Ruprecht-Karls-Universität
Heidelberg
- Hochschule für Jüdische
Studien Heidelberg
- Universitätsklinikum
Heidelberg - Anstalt des öffentlichen Rechts
Heidenheim an der Brenz
- IHK
Region Ostwürttemberg K.d.ö.R. (alle IHKs in Baden-Württemberg)
Heilbronn
- Arbeitsgericht Heilbronn
- Handwerkskammer
Heilbronn K.d.ö.R. (alle Handwerkskammern in
Baden-Württemberg)
- IHK Heilbronn-Franken
K.d.ö.R. (alle IHKs in Baden-Württemberg)
- Regionalverband Franken
K.d.ö.R. (alle Regionalverbände in Baden-Württemberg)
- Sozialgericht Heilbronn - Der Gerichtsbezirk*)
umfasst den Stadtkreis Heilbronn, die
Landkreise Heilbronn, Ludwigsburg
und Schwäbisch Hall sowie den Hohenlohekreis
und den Main-Tauber-Kreis
Karlsruhe
- Arbeitsgericht Karlsruhe
- Badische
Landesbibliothek
- Evangelisch-methodistische
Kirche Südwestdeutsche Konferenz K.d.ö.R.
- Evangelische
Landeskirche in Baden K.d.ö.R.
- Finanzgericht Baden-Württemberg
- Handwerkskammer
Karlsruhe K.d.ö.R. (alle Handwerkskammern in
Baden-Württemberg)
- IHK
Karlsruhe K.d.ö.R. (alle IHKs in Baden-Württemberg)
- Israelitische Religionsgemeinschaft Badens
K.d.ö.R.
- Kommunaler Versorgungsverband
Baden-Württemberg K.d.ö.R.
- Landesanstalt
für Umweltschutz Baden-Württemberg
- Landesbank
Baden-Württemberg - Förderbank (L-Bank)
- Landesmedienzentrum
Baden-Württemberg - Standort Karlsruhe
- Landerversicherungsanstalt
(LVA) Baden-Württemberg - ein Nebensitz befindet sich in
Stuttgart
- Oberfinanzdirektion
Karlsruhe - seit 1.1.2005 für ganz Baden-Württemberg zuständig
- Oberlandesgericht
Karlsruhe
- Rechnungshof Baden-Württemberg
- Regierungspräsidium
Karlsruhe
- Regionalverband Mittlerer
Oberrhein K.d.ö.R. (alle Regionalverbände
in Baden-Württemberg)
- Sozialgericht Karlsruhe - Der Gerichtsbezirk*)
umfasst die Stadtkreise Baden-Baden, Karlsruhe
und Pforzheim sowie die Landkreise
Calw, Karlsruhe, Rastatt und den Enzkreis
- Universität Karlsruhe
(Technische Hochschule)
- Verwaltungsgericht
Karlsruhe - Gerichtsbezirk ist der Regierungsbezirk Karlsruhe
Konstanz
- Handwerkskammer
Konstanz K.d.ö.R. (alle Handwerkskammern in
Baden-Württemberg)
- IHK
Hochrhein-Bodensee K.d.ö.R. (alle IHKs in Baden-Württemberg)
- Sozialgericht Konstanz - Der Gerichtsbezirk*)
umfasst den Bodenseekreis und die Landkreise
Konstanz, Ravensburg und Sigmaringen
- Universität
Konstanz
Korntal-Münchingen (Landkreis Ludwigsburg)
- Evangelische Brüdergemeinde
Korntal K.d.ö.R.
Lahr/Schwarzwald
- Wirtschafts-
und Sozialwissenschaftliche Hochschule für Berufstätige Lahr
Leinfelden-Echterdingen
- Volkshochschulverband
Baden-Württemberg e.V.
Lörrach
- Arbeitsgericht Lörrach
Mannheim
- Arbeitsgericht Mannheim
- Freireligiöse Landesgemeinde
Baden K.d.ö.R.
- Handwerkskammer
Mannheim K.d.ö.R. (alle Handwerkskammern in
Baden-Württemberg)
- IHK Rhein-Neckar
K.d.ö.R. (alle IHKs in Baden-Württemberg)
- Regionalverband Unterer
Neckar K.d.ö.R. (alle Regionalverbände
in Baden-Württemberg)
- Sozialgericht Mannheim - Der Gerichtsbezirk*)
umfasst die Stadtkreise Heidelberg und
Mannheim sowie den Neckar-Odenwald-Kreis
und den Rhein-Neckar-Kreis
- Universität
Mannheim
- Verwaltungsgerichtshof
Baden-Württemberg (VGH)
Mössingen (Landkreis Tübingen)
- Regionalverband Neckar-Alb
K.d.ö.R. (alle Regionalverbände in Baden-Württemberg)
Ostfildern (Landkreis Esslingen)
- Gemeinschaft
der Siebenten-Tags-Adventisten Süddeutscher Verband K.d.ö.R.
- Landessportverband
Baden-Württemberg (LSV) e.V.
Dachorganisation der Sportselbstverwaltung
in Baden-Württemberg. Er vertritt die gemeinsamen Interessen seiner
Mitgliedsorganisationen, der drei regionalen Sportbünde, nämlich
des Württembergischen Landessportbunds (mit Sitz in Stuttgart),
des Badischen Sportbunds Karlsruhe (für Nordbaden mit Sitz in Karlsruhe)
und des Badischen Sportbunds Freiburg (für Südbaden mit Sitz
in Freiburg) sowie der Sportfachverbände. Die einzelnen Fachverbände
finden Sie auf der Homepage des Landessportverbands Baden-Württemberg
e.V.
Pforzheim
- Arbeitsgericht Pforzheim
- IHK Nordschwarzwald K.d.ö.R.
(alle IHKs in Baden-Württemberg)
- Regionalverband Nordschwarzwald
K.d.ö.R. (alle Regionalverbände in Baden-Württemberg)
Ravensburg
- Regionalverband Bodensee-Oberschwaben
K.d.ö.R. (alle Regionalverbände in Baden-Württemberg)
Reutlingen
- Arbeitsgericht Reutlingen
- Handwerkskammer
Reutlingen K.d.ö.R. (alle Handwerkskammern in
Baden-Württemberg)
- IHK
Reutlingen K.d.ö.R. (alle IHKs in Baden-Württemberg)
- Sozialgericht Reutlingen - Der Gerichtsbezirk*)
umfasst die Landkreise Freudenstadt, Reutlingen,
Rottweil, Tübingen und Tuttlingen
sowie den Schwarzwald-Baar-Kreis und den Zollernalbkreis
Rottenburg am Neckar
- Diözese
Rottenburg-Stuttgart K.d.ö.R.
Schwäbisch Gmünd
- Regionalverband
Ostwürttemberg K.d.ö.R. (alle Regionalverbände
in Baden-Württemberg)
Sigmaringen
- Verwaltungsgericht
Sigmaringen - Gerichtsbezirk ist der Regierungsbezirk Tübingen
Stuttgart
- Landtag
von Baden-Württemberg
- Staatsgerichtshof
Baden-Württemberg
- Der Ministerpräsident
von Baden-Württemberg
Die 10 Ministerien von Baden-Württemberg:
- Staatsministerium Baden-Württemberg
- Innenministerium
Baden-Württemberg
- Ministerium für
Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
- Ministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kunst Baden-Württemberg
- Justizministerium Baden-Württemberg
- Finanzministerium Baden-Württemberg
- Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
- Ministerium für Ernährung
und ländlichen Raum Baden-Württemberg
- Sozialministerium Baden-Württemberg
- Ministerium für
Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg
Weitere Behörden und Einrichtungen in Stuttgart
(alphabetisch):
- Allgemeine Ortskrankenkasse
- AOK Baden-Württemberg
- Arbeitsgericht Stuttgart
- Architektenkammer Baden-Württemberg
K.d.ö.R.
- Baden-Württembergischer
Handwerkstag - Dachverband des Handwerks in Baden-Württemberg
- Baden-Württembergischer
Industrie- und Handelskammertag - Dachverband der
Industrie- und Handelskammern
in Baden-Württemberg
- Evangelische
Landeskirche in Württemberg K.d.ö.R.
- Evangelisch-reformierte Gemeinde Stuttgart
K.d.ö.R. (diese gehört
zur Evangelisch-reformierten Kirche mit
Sitz in Leer/Ostfriesland)
- Evangelisch-methodistische
Kirche Süddeutsche Konferenz K.d.ö.R.
- Die Christengemeinschaft K.d.ö.R.
Körperschaftsverband
- Die Christengemeinschaft in Baden-Württemberg
K.d.ö.R.
- Freie Hochschule Stuttgart
- Seminar für Waldorfpädagogik
- Freireligiöse
Landesgemeinde Württemberg K.d.ö.R.
- Gemeindetag
Baden-Württemberg
- Gemeinschaft der
Siebenten-Tags-Adventisten Baden-Württembergische Vereinigung
K.d.ö.R.
- Handwerkskammer
Region Stuttgart K.d.ö.R. (alle Handwerkskammern in
Baden-Württemberg)
- Haus der Heimat
Baden-Württemberg
- Heilsarmee
in Deutschland - Divisionshauptquartier der Süddivision
- IHK Region
Stuttgart K.d.ö.R. (alle IHKs in Baden-Württemberg)
- Ingenieurkammer
Baden-Württemberg K.d.ö.R.
- Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs
K.d.ö.R.
- Kommunalverband
für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (mit einer Zweigstelle
in Karlsruhe)
- Landesärztekammer
Baden-Württemberg K.d.ö.R.
- Landesamt
für Verfassungsschutz Baden-Württemberg
- Landesanstalt
für Kommunikation (LfK) Baden-Württemberg
- Landesapothekerkammer Baden-Württemberg
K.d.ö.R.
- Landesarbeitsgericht
Baden-Württemberg
- Landesarchivdirektion
Baden-Württemberg
- Landesbeauftragter
für den Datenschutz in Baden-Württemberg
- Landesinstitut
für Schulentwicklung Baden-Württemberg
- Landeskriminalamt
Baden-Württemberg
- Landesmedienzentrum
Baden-Württemberg - Standort Stuttgart
- Landespsychotherapeutenkammer
Baden-Württemberg
- Landessozialgericht Baden-Württemberg
- Landesstiftung Baden-Württemberg
gGmbH
- Landesvermessungsamt Baden-Württemberg
- Landeszahnärztekammer
Baden-Württemberg K.d.ö.R.
- Landeszentrale
für politische Bildung Baden-Württemberg
- Landkreistag
Baden-Württemberg
- Neuapostolische Kirche
in Baden-Württemberg K.d.ö.R. (Gebildet am 01.01.1997
durch Fusion der
Neuapostolischen Kirche Baden,
K.d.ö.R., und der Neuapostolischen Kirche Württemberg, K.d.ö.R.)
- Oberlandesgericht
Stuttgart
- Regierungspräsidium
Stuttgart
- Sozialgericht Stuttgart - Der Gerichtsbezirk*)
umfasst den Stadtkreis Stuttgart, die
Landkreise Böblingen und
Esslingen und den Rems-Murr-Kreis
- Städtetag
Baden-Württemberg
- Statistisches Landesamt
Baden-Württemberg
- Stuttgart
Institut of Management and Technology (SIMT)
- Südwestrundfunk
(SWR) - Anstalt des öffentlichen Rechts
(Sendegebiet: Baden-Württemberg
und Rheinland-Pfalz)
- Universität
Hohenheim
- Universität
Stuttgart
- Verband Region Stuttgart
K.d.ö.R. (alle Regionalverbände in Baden-Württemberg)
- Vermögen und Bau Baden-Württemberg
- Landesbetrieb
- Verwaltungsgericht
Stuttgart - Gerichtsbezirk ist der Regierungsbezirk Stuttgart
- Württembergische
Landesbibliothek
Tübingen
- Eberhard-Karls-Universität
Tübingen
- Institut für
donauschwäbische Geschichte und Landeskunde
- Regierungspräsidium
Tübingen
- Universitätsklinikum
Tübingen - Anstalt des öffentlichen Rechts
Ulm
- Arbeitsgericht Ulm
- Donauschwäbisches
Zentralmuseum
- Handwerkskammer
Ulm K.d.ö.R. (alle Handwerkskammern in
Baden-Württemberg)
- IHK Ulm
K.d.ö.R. (alle IHKs in Baden-Württemberg)
- Sozialgericht Ulm - Der Gerichtsbezirk*)
umfasst den Stadtkreis Ulm, den Alb-Donau-Kreis,
den Ostalbkreis sowie die Landkreise
Biberach, Göppingen und Heidenheim
- Universität
Ulm
- Universitätsklinikum
Ulm - Anstalt des öffentlichen Rechts
Villingen-Schwenningen
- IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
K.d.ö.R. (alle IHKs in
Baden-Württemberg)
- Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg
K.d.ö.R. (alle Regionalverbände in Baden-Württemberg)
Waldshut-Tiengen
- Regionalverband Hochrhein-Bodensee
K.d.ö.R. (alle Regionalverbände in Baden-Württemberg)
Weilheim (Kreis Waldshut)
- Gustav-Siewerth-Akademie Weilheim-Bierbronnen
Weingarten
- IHK
Bodensee-Oberschwaben K.d.ö.R. (alle IHKs in Baden-Württemberg)
Weissach im Tal (Rems-Murr-Kreis)
- Verband der
Mennonitengemeinden in Baden-Württemberg K.d.ö.R.
Wilhelmsdorf (Landkreis Ravensburg)
- Evangelische
Brüdergemeinde Wilhelmsdorf K.d.ö.R.
Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“, das bis 1806 bestand, später auch das „Deutsche Kaiserreich“ kannten den Begriff der „Freien Reichsstadt“ für Städte, die unmittelbar dem Kaiser unterstanden („Reichsfreiheit“). Am Ende des 18. Jahrhunderts bestanden in Deutschland ingesamt 51 solcher Freien Reichsstädte. In früheren Jahrhunderten hatten bis zu 125 Städte für mehr oder weniger kurze Zeit die Reichsfreiheit. Allein 24 der um das Jahr 1800 bestehenden 51 Reichsstädte liegen auf dem Gebiet des heutigen Landes Baden-Württemberg (vgl. hierzu auch die obige Landkarte bei Entstehung des Landes Baden-Württemberg), weitere 13 Reichsstädte befinden sich im heutigen Bayern, die anderen verteilen sich auf das übrige Deutschland. Die meisten der Reichsstädte wurden beim Reichsdeputationshauptschluss von 1803 den benachbarten größeren Territorien eingegliedert. Als Freie Reichststädte blieben zunächst lediglich Augsburg, Bremen, Frankfurt am Main, Hamburg, Lübeck und Nürnberg bestehen, wobei Augsburg bereits 1805/06 und Nürnberg 1806 die Reichsfreiheit zugunsten von Bayern aufgeben musste. Frankfurt am Main wurde schließlich 1866 von Preußen annektiert, so dass es forthin nur noch 3 Reichsstädte gab. Als letzte wurde Lübeck 1937 per Reichsgesetz der preußischen Provinz Schleswig-Holstein einverleibt. Bremen und Hamburg blieben somit als einzige Reichsstädte erhalten. Aus ihnen wurden bei Gründung der Bundesrepublik Deutschland die Stadtstaaten Hamburg und Bremen (wobei Bremen rechtlich gesehen seit Mitte des 19. Jahrhunderts aus 2 Städten besteht: Bremen und Bremerhaven). Berlin als 3. Stadtstaat von Deutschland erhielt diesen Status als Folge der Teilung Deutschlands bzw. des Viermächtestatuses dieser Stadt. Ein Versuch Berlin mit dem Land Brandenburg (wieder) zu vereinigen scheiterte bislang.
Die 24 ehemaligen Freien Reichsstädte in Baden-Württemberg *)
Aalen
Biberach
Bopfingen
Buchau (heute Bad Buchau)
Buchhorn (heute Friedrichshafen)
Esslingen
Gengenbach
Giengen an der Brenz
Heilbronn
Isny im Algäu
Leutkirch im Allgäu
Offenburg
Pfullendorf
Ravensburg
Reutlingen
Rottweil
Schwäbisch
Gmünd
Schwäbisch Hall
Überlingen
Ulm
Wangen im Allgäu
Weil der Stadt
Wimpfen (heute Bad Wimpfen)
Zell am Harmersbach
Mit reichsstadtähnlichen Rechten war auch Waldsee (heute Bad Waldsee) ausgestattet.
*) Die anderen 27 der insgesamt 51 Freien Reichsstädte
um das Jahr 1800 waren:
Aachen,
Augsburg, Bremen, Dinkelsbühl, Dortmund, Frankfurt am Main, Friedberg/Hessen, Goslar, Hamburg, Kaufbeuren, Kempten, Köln, Lindau/Bodensee, Lübeck, Memmingen, Mühlhausen/Thüringen, Nördlingen, Nordhausen/Thüringen, Nürnberg, Regensburg, Rothenburg ob der Tauber, Schweinfurt, Speyer, Weissenburg/Bayern, Wetzlar, Windsheim (heute Bad Windsheim),
Worms
Ehemalige Residenzstädte in Baden-Württemberg
Vor 1800 war das heutige Bundesland Baden-Württemberg
ein Fleckenteppich zahlreicher Herrschaften und hatte daher auch zahlreiche
kleinere und größere Residenzstädte. Im folgenden wird
versucht alle Städte aufzulisten, die ab ca. 1600 einmal Residenzstädte
waren (in Klammern wird das zugehörige Territorium genannt). Nicht
aufgenommen wurden Freie Reichsstädte,
Sitze von reichsunmittelbaren Abteien und Klöstern sowie Ortsherrschaften,
die nur wenige Orte umfassten. Die meisten Herrschaften und damit auch
die Residenzstädte wurden mit dem Reichsdeputationshauptschluss
vom Jahre 1803 aufgehoben. Übrig blieben nur Stuttgart und Karlsruhe
als Residenzen des Königreichs Württemberg bzw. des Großherzogtums
Baden sowie die Residenzen der Hohenzollerischen Fürsten in Hechingen
und Sigmaringen. Die beiden letztgenannten wurden durch Verzicht der Fürsten
1849 aufgegeben (forthin bildeten diese beiden Fürstentümer
den „Regierungsbezirk Sigmaringen“ bzw. die „hohenzollerischen Lande“
des Staates Preußen.) Damit gab es nur noch 2 Residenzstädte.
Ergänzungen, Berichtigungen und Hinweise
nehme ich gerne entgegen. Senden Sie mir eine E-Mail.
Aulendorf (Reichsgrafschaft Königsegg 1629-1806)
Baden-Baden (Obere Markgrafschaft Baden
1535-1705)
Bad Wurzach (Grafschaft Waldburg-Zeil-Wurzach
1675-1806)
Bruchsal (Hochstift Speyer 1723-1803)
Donaueschingen (Grafschaft Fürstenberg,
Fürstentum Fürstenberg 1744-1806)
Durlach (heute Stadt Karlsruhe) (Untere
Markgrafschaft Baden bzw. Baden-Durlach 1565-1715)
Ellwangen (Jagst) (Fürstliche
Propstei Ellwangen 1460-1802)
Gaildorf (Schenken von Limpurg-Gaildorf
bis 1690)
Gernsbach (Burg Eberstein) (Grafschaft
Eberstein bis 1660)
Heidelberg (Kurfürstenturm Pfalz
-1720)
Hechingen (Grafschaft Hohenzollern-Hechingen
1575-1849)
Ingelfingen (Fürstentum Hohenlohe-Ingelfingen
1701-1805)
Isny (Burg Trauchburg) (Grafschaft
Waldburg-Trauchburg bis 1772)
Karlsruhe (Untere Markgrafschaft Baden
bzw. Baden-Durlach 1715-1771, Markgraftschaft
Baden 1771-1803/06, Großherzogtum Baden 1806-1918)
Konstanz (Hochstift Konstanz 6. Jh.
bis 1803)
Ladenburg (Hochstift Worms 14. Jh.
bis 17. Jh.)
Langenburg (Fürstentum Hohenlohe-Langenburg
bis 1806)
Ludwigsburg (Herzogtum Württemberg
1724-1733 und 1764-1775)
Mannheim (Kurfürstentum Pfalz
1720-1778)
Neuenstein (Fürstentum Hohenlohe-Neuenstein
bzw. Hohenlohe-Öhringen bis 1698)
Obersontheim (Schenken von Limpurg-Obersontheim
bis 1713)
Pforzheim (Markgrafschaft Baden bis 1565)
Philippsburg (früher Udenheim)
(Hochstift Speyer 1371-1723)
Rastatt (Obere Markgrafschaft Baden
bzw. Baden-Baden 1705-1771)
Scheer (Grafschaft Friedberg-Scheer
bzw. Waldburg-Scheer bis 1786, Thurn und Taxis
1786-1806)
Sigmaringen (Grafschaft Hohenzollern-Sigmaringen
1575-1849)
Stuttgart (Grafschaft, Herzogtum Württemberg
1495-1803 mit Unterbrechungen, Kurfürstentum
Württemberg 1803-1806, Königreich Württemberg 1806-1918)
Tettnang (Herrschaft bzw. Grafschaft
Montford-Tettnang bzw. Tettnang, Argen und Schomburg
bis 1779/80)
Waldenburg (Reichsgraftschaf Hohenlohe-Waldenburg
1551-1679, Graftschaft bzw. Fürstentum Hohenlohe-Schillingsfürst
1679-1806)
Weikersheim (Grafschaft Hohenlohe-Weikersheim
bis 1756)
Wertheim (Fürstentum Löwenstein-Wertheim
bis 1806)
Wolfegg (Grafschaft Wolfegg bzw. Waldburg-Wolfegg
bis 1806)
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